Pöttmes    

Wohnungen für 18 Familien in Pöttmes

Pöttmes (cal) Drei Sechs-Familienhäuser können aus Sicht des Bauausschusses an der Schrobenhausener Straße 70 in Pöttmes entstehen. Der Bauträger, die MW Wohnbau, hatte eine entsprechende Bauvoranfrage gestellt.


Die Gemeinderäte hatten einigen Diskussionsbedarf: Einerseits handelt es sich um eine sehr massive Nachverdichtung, andererseits ist die Nachfrage nach Wohnraum und speziell nach Wohnungen groß. Deshalb signalisierte das Gremium mit einstimmigem Votum, dass dem Projekt aus Sicht der Kommune nichts entgegensteht. Allerdings dürfen die Gebäude, die mit zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss geplant sind, nicht höher als die umliegenden Häuser werden. Auch die Einfahrt im Kurvenbereich beschäftigte die Räte. Auf deren Verkehrssicherheit muss geachtet werden.
Das Grundstück am Erdweg, hinter der Bäckerei Hammerl, wird vermutlich bald bebaut. Nachdem das Grundstück verkauft wurde, soll nun der schon einmal genehmigte Bau eines Mehrfamilienhauses mit Gewerbeeinheiten erfolgen. Letzte Weichen stellte der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag.
Der Anbau eines Behinderten-WCs an das Feuerwehrhaus in Kühnhausen , der in der Bürgerversammlung angeregt wurde, beschäftigte das Gremium. Das war grundsätzlich positiv gestimmt, war angesichts der Kosten von 90 000 Euro aber skeptisch. Das Thema soll im Gemeinderat behandelt werden, wie Peter Fesenmeir vom Bauamt im Gespräch mit der AICHACHER ZEITUNG mitteilte. Bis dahin wird geprüft, ob eine günstigere Bauweise möglich ist und ob Eigenleistungen der Feuerwehr genügend berücksichtigt wurden. Das Feuerwehrhaus ist der einzige öffentliche Versammlungsort in Kühnhausen. Mindestens einer der Dorfbewohner wäre auf ein entsprechendes WC angewiesen.
Die Gemeinderäte wurden darüber informiert, dass am Montag der Klosterweg in Pöttmes abgefräst wird, am Dienstag werden er und der Bereich um das Ärztehaus asphaltiert. Der Bau ist weitgehend fertig. Die Schlüsselübergabe soll Ende November erfolgen. Die Bedenken wegen der Sicherheit der Schorner Grüngutannahme sind zerstreut. Eine schiefe Wand hatte Anlass zur Sorge gegeben, ob die Annahmestelle weiter betrieben werden kann. Nach einem Ortstermin ist die Bauverwaltung zuversichtlich, dass der Betrieb gesichert ist. Wie Fesenmeir darlegte, werden mehrere geplante Straßensanierungen heuer nicht durchgeführt, sondern erst 2019. Die Bauverwaltung war wegen eines Krankheitsfalls nicht in der Lage, alles abzuarbeiten.


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Veröffentlicht am 20.02.2019 23:00 Uhr




 

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