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Neuordnung wird notwendig

Altomünster - Der Marktgemeinderat Altomünster hat einem Umlegungsverfahren für das Baugebiet "Westlich der Weilachstraße" in Wollomoos zugestimmt. Dies wurde notwendig, da neben der Marktgemeinde noch weitere zehn Eigentümer von Grundstücken betroffen sind, die nicht den Anforderungen der künftigen Bauparzellen entsprechen - was eine Neuordnung notwendig macht. Die Gemeinde könnte das Verfahren entweder mit einem Ausschuss selbst durchführen, geschätzte Kosten rund 35 000 Euro, oder die Aufgabe dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Dachau übertragen, für etwa 52 000 Euro Kosten. Nach Ansicht von Bürgermeister Michael Reiter und Verwaltungschef Christian Richter würden sich aber die Mehrkosten insofern wieder aufheben, da keine gemeindeeigenen Fachkräfte dafür eingesetzt werden müssten. Letztlich stimmte das Gremium auch einstimmig für die Übertragung der Aufgabe an das Amt für Digitalisierung.



Ein Zuschussantrag für die Renovierung der Friedhofsmauer der Katholischen Filialkirche Maria Himmelfahrt in Oberzeitlbach lag dem Gemeinderat vor. Die Kosten dafür werden mit knapp 35 000 Euro veranschlagt, die Diözese beteiligt sich nicht. Die üblichen Förderrichtlinien sehen eine Förderung von höchstens 20 Prozent der Gesamtkosten vor, also rund 6900 Euro. Der Gemeinderat deckelte den Betrag auf eine Maximalförderung von insgesamt 7500 Euro, Eigenleistungen und Eigenmaterialbereitstellung werden allerdings nicht gefördert. Die Mittel sollen im Haushalt 2023 bereitgestellt werden.

Die "grauen" Flecken in der Breitbandförderung sollen verschwinden. Spätestens zum Jahresende 22 soll das Genehmigungsverfahren beginnen, um bis Ende 23 durch zu sein.

Das Gemeindeentwicklungsverfahren ISEK für den Hauptort Altomünster mit Stumpfenbach geht in die zweite Runde. "Momentan wurden viele Vorschläge der Bürger ins Internet gestellt", erklärte Christian Richter. Nun soll, wie im letzten Jahr, ein Bauzaun aufgestellt werden, um Anregungen der Bürger einzuholen. Außerdem ist für den 24. Oktober um 18 Uhr im Kapplerbräusaal eine Gesprächsrunde geplant. gh


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Veröffentlicht am 26.09.2022 18:04 Uhr