Augsburg    

Neue Wohnungen entstehen im Sheridanpark

Augsburg - Der Spatenstich für eine weitere Wohnanlage im Sheridan-Areal ist nun erfolgt. Angrenzend an die Anlage "Sheridanpark I" realisiert die Wohnbaugruppe Augsburg ein weiteres Neubauprojekt mit 62 geförderten Wohnungen in Pfersee. Diese werden im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EoF) errichtet und voraussichtlich bis Ende 2023 fertiggestellt.


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Die Visualisierung zeigt den Blick von oben auf die geplante Wohnanlage Sheridanpark II. Visualisierung: Büro Raumflug


Das neue Bauprojekt entsteht in direkter Nachbarschaft zur fast fertiggestellten Wohnanlage "Sheridanpark I" und umfasst weitere 62 bezahlbare Wohneinheiten. Diese entstehen an der Ernst-Lossa-Straße auf einem der letzten freien Baufelder der ehemaligen Sheridan-Kaserne in Pfersee.
Dem offiziellen Baustart wohnten, unter Einhaltung der geltenden Hygienerichtlinien, unter anderem Eva Weber, Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbaugruppe, und Sozialreferent Martin Schenkelberg bei. "Mit diesem Spatenstich startet die Wohnbaugruppe Augsburg nach Reesepark II und Michaelipark ihr drittes neues Wohnbauprojekt in 2021. Es befinden sich damit aktuell 473 Wohneinheiten im Bau, die den Wohnungsmarkt in Augsburg in den kommenden Jahren nach und nach weiter entlasten werden", sagt die Oberbürgermeisterin.
Die 62 geförderten Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen verteilen sich auf zwei Gebäude, die im nördlichen Teil des Sheridanparks angesiedelt sind. Alle Wohnungen werden barrierefrei, vier davon rollstuhlfahrergerecht errichtet.
Die Gesamtkosten belaufen sich laut der städtischen Wohnbaugruppe voraussichtlich auf rund 21 Millionen Euro. Von der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurde ein Zuschuss in Höhe von 1,64 Millionen Euro genehmigt. "Der Sheridanpark II ist das dritte und letzte Wohnbauprojekt, welches wir dieses Jahr starten. Zusammen mit Sheridanpark I und dem Michaelipark erweitern wir unseren Bestand in Pfersee um 245 Wohneinheiten und kommen so unserem Ziel, 11 000 Wohneinheiten bis 2026, ein gutes Stück näher", erklärt Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe.
Um das Neubauprojekt wirtschaftlich errichten zu können, wurde eine Zielmiete von 12,50 Euro pro Quadratmeter von der zuständigen Bewilligungsstelle, dem Amt für Wohnbauförderung und Wohnen der Stadt Augsburg, genehmigt. Hintergrund hierfür sind die aktuell hohen Bau- und Grundstückskosten. Dank der Einkommensorientierten Förderung erhalten alle Mieter jedoch einen monatlichen Zuschuss. Die Höhe hängt dabei unter anderem vom jährlichen Einkommen ab: Bei der niedrigsten Einkommensstufe liegt die Miete beim Erstbezug in 2023 bei sieben Euro pro Quadratmeter, in der höchsten Einkommensstufe betragen die Kosten neun Euro pro Quadratmeter.
"Das EoF-Programm des Freistaats berücksichtigt weite Teile der Bevölkerung und ermöglicht es uns, vielen Augsburgerinnen und Augsburgern eine dauerhaft bezahlbare Wohnung anbieten zu können. Gerade Familien haben durch die Förderung eine gute Chance günstig in der Fuggerstadt zu wohnen. Beispielsweise kann eine fünfköpfige Familie mit einem Bruttojahreseinkommen von rund 100 000 Euro hier eine bezahlbare Wohnung finden", sagt Sozialreferent Martin Schenkelberg.
Die benachbarte Wohnanlage "Sheridanpark I" befindet sich derweil auf der Zielgeraden. Voraussichtlich im März sollen hier die ersten Mieter einziehen. Der Vermarktungsstart erfolgte bereits Ende September.
Auch für das Projekt "Anton" mit 58 neuen Wohnungen können sich Interessenten schon bewerben. Einzugstermin ist hier Februar 2022. Derzeit 473 geförderte Einheiten im Bau


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Veröffentlicht am 17.10.2021 15:24 Uhr