Veröffentlicht am 19.05.2023 22:00

VfL hat Nachholbedarf

Nur vier von 14 Heimspielen in dieser Saison konnte das Team um VfL-Spielertrainer Angelo Jakob (links) gewinnen. Diese Bilanz wollen die Ecknacher am Samstag gegen Günzburg ein wenig verbessern. (Foto: Willi Baudrexl)
Nur vier von 14 Heimspielen in dieser Saison konnte das Team um VfL-Spielertrainer Angelo Jakob (links) gewinnen. Diese Bilanz wollen die Ecknacher am Samstag gegen Günzburg ein wenig verbessern. (Foto: Willi Baudrexl)
Nur vier von 14 Heimspielen in dieser Saison konnte das Team um VfL-Spielertrainer Angelo Jakob (links) gewinnen. Diese Bilanz wollen die Ecknacher am Samstag gegen Günzburg ein wenig verbessern. (Foto: Willi Baudrexl)

Der VfL Ecknach bestreitet am heutigen Samstag um 15.30 Uhr sein letztes Heimspiel in dieser Saison. Zu Gast ist mit dem FC Günzburg eine Mannschaft, die sich als Tabellenvierter, mit zwei Punkten Rückstand auf Rang zwei, noch Hoffnungen auf die Aufstiegsrelegation machen darf.

In Ecknach fiel die Anspannung hingegen schon vor dem Saisonfinale merklich ab. Durch den 2:1-Auswärtserfolg am vergangenen Samstag in Bubesheim steht fest, dass die Truppe um die Spielertrainer Michael Eibel und Angelo Jakob auch im nächsten Jahr im nordschwäbischen Oberhaus vertreten sein wird. Nur ausklingen möchte Eibel die Saison aber trotzdem nicht lassen, vor allem heute Nachmittag möchte der VfL noch einmal eine gute Leistung zeigen. „Es ist das letzte Heimspiel und wir haben die Zuschauer heuer zu Hause nicht unbedingt verwöhnt. Zudem ist im Anschluss unsere Saisonabschlussfeier gemeinsam mit allen Mitarbeitern und den Anhängern, das macht deutlich mehr Spaß, wenn man vorher ein ordentliches Spiel gemacht hat”, nimmt der Übungsleiter sein Team in die Pflicht.

Tatsächlich kam die Erlenstraße, die im vergangenen Jahr noch einer Festung glich, in dieser Saison eher einem Selbstbedienungsladen für alle Gästeteams gleich. Nur vier von vierzehn Partien konnte der VfL in seinem Wohnzimmer siegreich gestalten. Die Schwäche vor eigenem Publikum war sicher einer der Hauptgründe, warum man sich bis vor einer Woche mit dem Thema Abstiegsrelegation beschäftigen musste. Eibel und Jakob, die ihre Aufstellung zuletzt von Spiel zu Spiel jeweils nur minimal veränderten, werden diesmal aber voraussichtlich auf mehreren Positionen tauschen müssen. „Einige sind schon seit längerer Zeit angeschlagen, haben in den vergangenen Wochen aber auf die Zähne gebissen und brauchen jetzt einfach eine kleine Pause”, gibt Eibel, der am vergangenen Mittwoch 30 Jahre alt wurde, zu bedenken.

Sein Günzburger Pendant Christoph Bronnhuber (32) kämpft mit seiner Mannschaft derweil darum, sich auf den letzten Metern doch noch auf Platz zwei zu kommen. Die Gäste aus der Großen Kreisstadt verloren nach der Winterpause im Aufstiegsrennen immer mehr an Boden. Zur Erinnerung: Günzburg startete als Tabellenführer in die Frühjahrsrunde, hat inzwischen aber satte neun Punkte Rückstand auf den Meister TSV Aindling. Der FC gewann nur zwei seiner letzten zehn Partien, steht mit 50 Punkten aber noch in Lauerstellung und muss an den beiden letzten Spieltagen auf Ausrutscher von Jettingen (2./52 Punkte) und Stätzling (3./51) hoffen.

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