Affing    

Das Affinger Ampel-Problem ist vom Tisch

Affing - Schon in der Februar-Sitzung sollte der Affinger Gemeinderat über den Bebauungsplan zur Erweiterung des Gewerbegebiets in Mühlhausen beraten, doch daraus wurde nichts. Wegen der Ampel. Denn die Diskussion darüber wurde auf Wunsch der Mehrheit vertagt - und mit ihr das Gewerbegebiet.


Nun aber ist das Ampel-Problem vom Tisch. Wie in der April-Sitzung festgelegt, trafen sich Bürgermeister Markus Winklhofer (Christliche Bürgervereinigung Afffing, CBV, CSU) und seine Stellvertreterin Christine Schmid-Mägele (CSU) mit dem Staatlichen Bauamt. Das Ergebnis des Gesprächs: Das neue Gewerbegebiet braucht eine leistungsfähige Anbindung. Wie die aussehen mag, ob Ampel oder Kreisverkehr, muss die Gemeinde entscheiden. Wie berichtet, gab der Gemeinderat bereits ein weiteres Gutachten in Auftrag, das auch eine Kreisverkehrvariante an der Kreuzung von Staatsstraße und Gewerbegebiet untersuchen soll.
Mit der Festlegung auf einen "leistungsfähigen Anschluss" war der größte Stolperstein für den Bebauungsplan aus dem Weg geräumt. Planer Hans Brugger stellte den Entwurf und die Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung dem Gremium vor. Schon seit 2017 läuft das Verfahren, das durch einen privaten Bereich, den die Gemeinde nicht erwerben konnte, mitunter etwas kompliziert war. Nun wird dieser Bereich zwar auch überplant, aber als eigener Abschnitt, so dass die Gemeinde im Fall der Fälle den Teil, der im Besitz der Kommune ist, auch unabhängig davon weiter vorantreiben könnte. Am Dienstag beschloss der Rat den Entwurf samt der Änderungen einstimmig. Nun steht die Beteiligung der Öffentlichkeit an.

Von Verena Heißerer


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Veröffentlicht am 20.05.2021 16:23 Uhr