Aichach    

Wird das Baumaterial beim neuen Wasserwerk der Magnusgruppe knapp?

Oberbernbach - Der Zeitplan und auch die Baukosten sind beim Neubau des Wasserwerks der Magnusgruppe in Oberbernbach weiterhin im Lot. Allerdings sind sich Verbandsvorsitzender Rupert Reitberger und Wassermeister Hubert Haberl nicht sicher, ob das bis zum Schluss auch so bleibt.


Ausführlich berichtete Reitberger bei der Verbandsversammlung in der TSV-Turnhalle in Aichach über den aktuellen Stand der Baumaßnahme. Vor allem bei noch zu vergebenden Aufträgen könnte sich das Preisgefüge der Baumaßnahme nach oben verschieben, so Reitberger. "Wir können nur froh sein, dass wir mit unserem Neubau schon so weit sind", so der Vorsitzende, der auch gleich noch nachlegte: "Wir hätten ein Jahr früher beginnen sollen."
Zwischenzeitlich ist auch das obere Stockwerk, in dem die Sozial-, Sitzungs-, Verwaltungs-, Archiv- und Sanitärräume untergebracht werden, in Holzbauweise fertiggestellt. Im Moment wird die ganze Außenhülle durch Einblasen von Zellulose-Holzfaser gedämmt.
Auch Dachdecker, Putzer für die Innenräume sowie Installationsfirmen sind am Werk. Bisher wurden laut Reitberger Aufträge in Höhe von rund 8,1 Millionen Euro vergeben und 4,5 Millionen Euro an Abschlagsrechnungen bezahlt.
Vergeben wurden von den Verbandsräten weitere Aufträge mit einer Summe von knapp 380 000 Euro. Wie Reitberger ausführte, liegt diese Vergabesumme 470 Euro über der Kostenberechnung aus dem Jahr 2020, also legte man nahezu eine Punktlandung hin. Allerdings, so führen die Ingenieurbüros aus, sei mit Kostenmehrungen aufgrund der Materialbeschaffung zu rechnen. ewn


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Veröffentlicht am 24.05.2022 17:21 Uhr