Aichach    

Ein Teil des Ganzen

Aichach - Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Deutschland feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Und der Aichacher Ortsverein feierte im Rahmen seiner gestrigen Jahreshauptversammlung im Maria Simon Seniorenheim in Aichach mit. Vorsitzende Kristina Kolb-Djoka (SPD) betonte die Bedeutung sozialer Verbände wie der Arbeiterwohlfahrt - es sei wichtig, sich einzumischen.

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Derzeit setzt sich der Ortsverband verstärkt für die Wiedereröffnung der inzwischen geschlossenen Geburtenstation am Aichacher Krankenhaus ein, ist aber unter anderem mit diversen Informationsveranstaltungen für seine Mitglieder da, wie Kristina Kolb-Djoka in ihrer Rede erklärte.
Eine gut funktionierende soziale Infrastruktur sei laut der Vorsitzenden in einer immer älter werdenden und verunsicherten Gesellschaft essenziell. Für diese Sturktur wolle die Awo einstehen. Mit ihren 100 Jahren gehört die Arbeiterwohlfahrt - ein "Kind" der SPD - zu den ältesten Wohlfahrtsverbänden Deutschlands.
In der Stadt Aichach ist die Organisation seit beinahe 72 Jahren verwurzelt, 1947 wurde der Ortsverband durch Sozialdemokraten wie Wilhelm Wernseher, Martin Sauter oder Franz Kukol gegründet. "Auch wir in Aichach sind ein Teil der Awo-Geschichte", meinte Kolb-Djoka. Sie hatte zuvor gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt, Heinz Münzenrieder, einen feierlich dekorierten Kuchen in den Speisesaal des Awo-Heims geschoben. Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann (SPD) lobte den Verband: "Unsere Stadt Aichach braucht ihre Awo, und wir wissen sehr wohl, was sie leistet!" Ein Bericht zur Jahreshauptversammlung folgt.

Von Bastian Brummer


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Veröffentlicht am 12.04.2019 23:00 Uhr




 

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