Kühbach    

Stefan Schneider will Gemeindechef werden

Kühbach - Stefan Schneider ist in Kühbach kein Unbekannter: Seit 2008 sitzt er im Gemeinderat der Marktgemeinde, und führt fast ebenso lang die Geschicke des TSV Kühbach. Er hat dem Verein in den Jahren seiner Führung seinen Stempel aufgedrückt. Nun will der 47-Jährige beweisen, dass er auch Bürgermeister kann. Bei den Nominierungsversammlungen der drei Ortsgemeinschaften Ende des Jahres will der gelernte Lebensmittelkaufmann seinen Hut in den Ring werfen.


Schneider_1


Zum Gespräch mit unserer Zeitung lädt Stefan Schneider in den Kühbacher Sportpark nahe der B 300 ein. Die Sportanlage ist imposant. Sie verfügt über einen erstklassigen Fußballplatz, und die riesige überdachte Stockschützenhalle sucht seinesgleichen in Deutschland. Der Sportpark ist sozusagen Schneiders Wohnzimmer. Einen Großteil seiner Freizeit verbringt er hier. Und wenn der 47-Jährige von den verschiedenen Vorzügen des Vereins spricht, schwingt deutlich Stolz in seiner Stimme mit.
Doch der Kühbacher weiß sehr genau: Ohne die Mitglieder, die Gemeinschaft, wäre das alles nicht möglich. Und bei ihm ist das nicht einfach so dahingesagt, keine leere Floskel. Es ist sein Lebensmotto.
"Man muss den Leuten zuhören, sie ernst nehmen, ihnen Werte vorleben und darf sie nicht bevormunden", erklärt Schneider seinen Führungsstil, mit dem er nach eigenen Worten als TSV-Vorsitzender immer gut gefahren sei und den er auch im Kühbacher Rathaus beibehalten möchte, sofern er 2020 zum Bürgermeister gewählt wird.
Im Spätherbst möchte er sich für die Ortsgruppe Kühbach nominieren lassen. Ein weiterer Kandidat ist bislang nicht in Sicht. Gute Voraussetzungen also, denn Amtsinhaber Hans Lotterschmid wird aus Altersgründen 2020 definitiv nicht mehr antreten, nach 24 Jahren ist für ihn endgültig Schluss.
Stefan Schneider ist gebürtiger Kühbacher, das Anwesen seiner Eltern steht schräg gegenüber dem Feuerwehrhaus. In dieser Woche wird er geschieden, "daraus will ich gar kein Geheimnis machen". Er hat zwei erwachsene Söhne und führt als Selbstständiger den Schulkiosk eines großen Münchener Gymnasiums. "Man muss den Leuten zuhören, man darf sie nicht bevormunden"

Von Thomas Winter Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe der AICHACHER ZEITUNG vom 2. Juli 2019.


Ausführliche Nachrichten aus dem Wittelsbacher Land, aus Bayern und der Welt im E-Paper der Aichacher Zeitung. Hier bestellen.

Veröffentlicht am 18.09.2019 09:13 Uhr




 

Drucken   Speichern   Senden    Leserbrief