Schiltberg    

Vorsichtiges Hoffen auf Romeo und Julia

Schiltberg - Beim Hofberg-Freilichtheater-Verein in Schiltberg hofft man, 2022 wieder auf die Bühne gehen zu können. Ein Stück für die Inszenierung gibt es bereits: Die Mitgliederversammlung hat sich für "Romeo und Julia" von William Shakespeare ausgesprochen.

Vergangene Woche wurde die Generalversammlung in der Turnhalle Schiltberg nachgeholt. Unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln freute sich Vorsitzende Angelika Weiß, 45 Mitglieder begrüßen zu können.
Der sicherlich interessanteste Punkt der Tagesordnung war die Abstimmung über eine mögliche Theatersaison 2022. Vorsitzende Angelika Weiß trug ausführlich die Chancen und Risiken einer Spielsaison im nächsten Jahr vor. Schließlich lautete die Empfehlung des Vereinsausschusses, die Theatersaison vorzubereiten, weiterhin jedoch genau auf die Entwicklung des Pandemiegeschehens zu achten. Sollte im Frühjahr 2022 nicht zweifelsfrei feststehen, dass auf der Freilichtbühne in Schiltberg ohne Abstand oder Publikumsbegrenzungen geprobt und gespielt werden kann, so wird die Theatersaison noch einmal um ein Jahr auf 2023 verschoben. Da der Verein ohne Gewinnerzielungsabsicht und rein gemeinnützig geführt wird, wäre eine Theatersaison mit begrenzter Anzahl der Zuschauer nicht durchführbar. Ein entsprechender Inszenierungsvertrag wurde von Martin Lechner im Namen des Vereins bereits entworfen und der Mitgliederversammlung vorgetragen. Nach allen Ausführungen wurde einstimmig mit einer Enthaltung beschlossen, dass man mit den Vorbereitungen für die Theateraufführungen in 2022 beginnen kann.

Von Martina Hartl



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Veröffentlicht am 01.08.2021 15:01 Uhr