Schiltberg    

Details zum Schulanbau

Schiltberg - Die Grundschule Schiltberg wird einen zweigeschossigen Erweiterungsbau erhalten. Auf jeder Geschossfläche entstehen zwei Klassenzimmer und ein Gruppenraum. Rund 1,5 bis 1,6 Millionen Euro muss die Gemeinde hierfür - ohne Freiflächengestaltung - aufbringen, wobei sich der Staat mit einem Zuschuss an den Baukosten beteiligt.


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Rund zwei Millionen Euro investiert die Gemeinde Schiltberg in einen Schulerweiterungsbau und zur Umsetzung von nötigen Maßnahmen am bestehenden Grundschulgebäude. Foto: Xaver Ostermayr


Ferner stehen über 300 000 Euro an Ausgaben am bestehenden Gebäude zur Verbesserung des Brandschutzes sowie für die Herstellung der Barrierefreiheit an (wir berichteten). Bereits vor längerer Zeit ermittelte die Regierung von Schwaben ein Nutzflächendefizit von rund 300 Quadratmetern. Daraufhin verlegte man zur Schaffung eines Klassenzimmers den Werkraum in den Keller, was aber nur befristet genehmigt wurde. Der Schiltberger Rat berücksichtigte in seinem vor kurzem verabschiedeten Investitionsprogramm für 2020 und die Folgejahre die anstehenden Ausgaben für die An- und Umbaumaßnahmen.
Architekt Josef Obeser aus Wollomoos erläuterte dem Schiltberger Gemeinderat nunmehr detailliert seinen Planungsentwurf. Vorgesehen ist, dass der Erweiterungsbau an der Ostseite des bestehenden Schulgebäudes die Maße 23 Mal zwölf Meter haben wird. Mit dem Anbau sollen unter anderem auch "Altlasten" in Bezug auf den Brandschutz beseitigt werden, wie Josef Obeser informierte.
Der Anbau wird
Die staatliche Bezuschussung zur Errichtung von drei Klassenzimmern dürfte gesichert sein, ein Zuschuss für das vierte Zimmer ist noch offen. "Der Raumbedarf wird in Zukunft größer und nicht kleiner", so Diplom-Ingenieur Josef Obeser. Dennoch: "Das Ziel ist, funktional zu bleiben", sagte der Planer auch mit Blick auf die Kosten. Im bestehenden Gebäude müssen zudem die Raumstrukturen, wie die Platzierung des Schulleiterbüros, überdacht werden. Wegen der Stellplätze ist noch eine bauleitplanerische Überplanung des im Gemeindeeigentum befindlichen Grundstücks nötig, da es sich hierbei um einen Außenbereich handelt.
Der Rat beschloss ohne Gegenstimme, die nächsten Schritte zur Umsetzung der Maßnahme, wie die Stellplatz- und Zuschusssituation, in Angriff zu nehmen. "Der Anfang ist gemacht", meinte Bürgermeister Josef Schreier in seiner vorletzten Sitzung.

Von Xaver Ostermayr



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Veröffentlicht am 13.03.2020 18:51 Uhr



 
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