Rehling    

39 neue Baugrundstücke für Rehling

Rehling - Den Schwerpunkt der jüngsten Sitzung des Rehlinger Gemeinderates bildete die Beratung über das neue Baugebiet, das östlich von Rehling zwischen der Hambergstraße und Langen Wand entstehen soll. In Anwesenheit der beiden Vertreterinnen vom Planungsbüro Opla aus Augsburg, Friederike John und Theresa Schüssler, wurde der Entwurf vorgestellt.


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Der vom Rehlinger Gemeinderat jetzt abgesegnete Entwurf des neuen Bebauungsplanes "Zwischen Lange Wand und Hambergstraße". Unten sind die Baugebiet "Bergfeldstraße" und "Am Hort" zu sehen. Zu erkennen ist auch die Streuobstwiese. Foto: Josef Abt


Das Areal, das um zwei nördlich gelegene Grundstücke kurzfristig noch erweitert wurde, hat damit eine Fläche von 47 000 Quadratmeter. Gemäß der vorgelegten Planung, die im Gemeinderat vor Wochen bereits intern diskutiert wurde, können auf diesem Gebiet 39 Baugrundstücke ausgewiesen werden. 33 Grundstücke sind für Einzelhäuser geplant, sechs könnten mit Doppelhäusern bebaut werden, so dass in der Summe 45 Einfamilienhäuser hier entstehen könnten.
Die bestehende Streuobstwiese mit altem Baumbestand wird in das Gebiet integriert. Auch ein Spielplatz soll entstehen. Für die Verwirklichung dieses neuen Baugebietes, das in einem breiten Streifen genau zwischen der Bebauung an der Hambergstraße und dem Baugebiet Lange Wand liegt, muss ein bestehender Feldweg zum Salzerberg verlegt werden. Der schon vorhandene Feldweg zwischen diesen beiden Gebieten bleibt als Querverbindung speziell auch für die Landwirtschaft erhalten und soll im Zuge der Baugebietsausweisung asphaltiert werden.
Die Erschließung dieses künftigen Wohngebietes erfolgt in Süd-Nord-Richtung über die Hambergstraße und von hier aus führen lediglich vier Stichstraßen zu den östlich geplanten Häusern. Nur bei der nördlichen Stichstraße gibt es östlich eine Ein- und Ausfahrtmöglichkeit zur Langen Wand.
Die Grundstücksgrößen für Einzelhäuser sind zwischen 536 und 859 Quadratmetern geplant, bei den sechs Doppelhaushälften stehen Flächen von 302 bis 459 Quadratmeter zur Verfügung. Bei den Dachformen genehmigt sind klassische oder flache Satteldächer, aber auch Flachdächer. Nicht anfreunden konnten sich mehrere Ratsmitglieder mit einem alternativen Planungsentwurf mit einigen Mehrfamilienhäusern (mit sechs bis acht Wohneinheiten), der Vorschlag wurde mit 7:6 Stimmen abgelehnt. Somit bleibt es also bei den maximal 33 Einfamilienhäusern zuzüglich sechs möglichen Doppelhäusern. Der Entwurf geht nun in die Öffentlichkeitsbeteiligung.

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Von Josef Abt


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Veröffentlicht am 18.09.2019 09:13 Uhr




 

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