Pöttmes    

Ansturm auf Schnelltests blieb aus

Pöttmes - Am Mittwochabend um 18 Uhr starteten die Covid-Schnelltests in Pöttmes. Der von den Verantwortlichen erwartete Ansturm blieb dabei jedoch aus. Gerade einmal 13 Personen kamen innerhalb der ersten halben Stunde.


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Als Erster in Pöttmes ließ sich Bürgermeister Mirko Ketz testen. Jonas Lauber bemühte sich, die Prozedur nicht zu unangenehm zu gestalten. Auf dem Bild rechts: Ein negatives Testergebnis. Fotos: Wilhelm Wagner


Neben dem Aichacher Kreisgut - hier allerdings nur mit vorher vereinbartem Termin - gibt es nun mit Friedberg, Mering und Pöttmes drei weitere Stationen im Landkreis, an denen Bürger einen Covid-Schnelltest machen lassen können. Start für Pöttmes war am Mittwochabend.
Wie Einsatzleiter Markus Werno betonte, hatte man sich nach den Erfahrungen in Mering und Friedberg auf eine rege Nutzung des kostenlosen Angebots eingestellt. Das Pöttmeser Rote Kreuz war deshalb mit zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Schulturnhalle vertreten. 
Zweimal pro Woche, immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr können sich Interessierte in der Pöttmeser Schulturnhalle kostenlos testen lassen.
Auf den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte will man besonders achten, so Markus Werno. Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, werde die Person in häusliche Quarantäne geschickt, mit der Auflage sich beim Hausarzt zu melden und dort einen PCR-Test zu machen. Sämtliche Ergebnisse, ob positiv oder negativ, gehen weiter an das Gesundheitsamt.
In Pöttmes ließ als erster Bürgermeister Mirko Ketz die Prozedur über sich ergehen, einerseits um die Unterstützung durch die Gemeinde zu bekunden und andererseits auch um Werbung für das Angebot des Landratsamtes zu machen.
Der erwartete Ansturm blieb am Mittwochabend aus. Mit 13 Personen in der ersten halben Stunde verlief zumindest der Auftakt eher ruhig. Ebenso durchwachsen wie das Alter der Probanden war am Mittwochabend die Motivation für eine Testung. Diese reicht von der reinen Gewissensberuhigung über berufliche Vorgaben bis hin zum geplanten Besuch im Krankenhaus oder Pflegeheim. Vorläufig sei die Testung nur für den März geplant, so Markus Werno, mit ausreichend Material versorgt, könne das Ende aber auch offen sein.

Von Wilhelm Wagner



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Veröffentlicht am 04.03.2021 17:35 Uhr