Obergriesbach    

Neuer Anlauf für Obergriesbacher Weiher

Obergriesbach - "Schandfleck, öffentliches Ärgernis, Grauen für die Augen" - das sind Obergriesbacher Umschreibungen für den Weiher, der im normalen Zustand für ein idyllisches Ortsbild sorgen könnte. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung, dass es eines Tages wieder werden könnte, wie es vor langer Zeit einmal war. Am Dienstagabend hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass erneut mit dem Münchner Privatbesitzer Kontakt aufgenommen werden soll. Wer die Kontaktperson sein soll, blieb allerdings in der öffentlichen Sitzung offen.

gr-obg-al-weiher

Jahrelang dümpelte der Weiher, der einst als Eislieferant für die Brauerei diente, vor sich hin und verkam mehr und mehr zu einer Kloake. Die Fische verschwanden, und kein Schwan und keine Ente wollten sich dort mehr niederlassen. Dass es zu erneuten Verhandlungen kommen soll, ist in erster Linie den Amphibienschützern, allen voran den umtriebigen Gustav Herzog, zu verdanken. Sie machten in jüngster Zeit mächtig Druck auf die Gemeinde, den Weiher zu kaufen. 150 Unterschriften wurden dafür gesammelt.
Bei der Gemeinderatssitzung sind sie in großer Zahl aufmarschiert, um ihr Anliegen zu untermauern.


Von Alfred Haas


Ausführliche Nachrichten aus dem Wittelsbacher Land, aus Bayern und der Welt im E-Paper der Aichacher Zeitung. Hier bestellen.

Veröffentlicht am 15.05.2019 23:00 Uhr




 

Drucken   Speichern   Senden    Leserbrief