Hilgertshausen    

Landfrauenküche in Tandern

Tandern - Der Landfrauenbus ist derzeit wieder in allen bayerischen Regierungsbezirken unterwegs. Für die elfte Staffel der erfolgreichen BR-Reihe "Landfrauenküche" machen sich sieben Landfrauen auf, um einander kennenzulernen und sich zu bekochen. Dabei geht es auch um einen Wettbewerb: Wer kocht das beste Drei-Gänge-Menü? Startschuss für die Ausstrahlung der neuen Folgen ist am Montag, 30. September.



Landfrauenbus in Tandern
Musikalisch begrüßt wurden die teilnehmenden Landfrauen aus allen bayerischen Bezirken auf dem Lukas-Hof in Tandern von den Paartaler Musikanten. Neben dem markanten Landfrauenküchenbus in der Mitte Stefanie Rieblinger aus Tandern, die heuer beim Kochwettstreit den Regierungsbezirk Oberbayern vertritt.
Franz Hofner

Für die elfte Staffel machte das Aufnahmeteam des BR Station auf dem Lukas-Hof in Tandern. Der Lern- und Erlebnisbauernhof von Peter, Rita und Stefanie Rieblinger wird ökologisch bewirtschaftet. Stefanie Rieblinger vertritt heuer beim Kochwettbewerb den Regierungsbezirk Oberbayern. Als Fachlehrerin hat sie einen guten Bezug zur Hauswirtschaft, dies gilt ebenso für die Tierhaltung. Derzeit betreut sie als Sennerin auf der Kallbrunnalm im Berchtesgadener Land die Kühe.


Als der Bus mit den sechs weiteren Landfrauen aus ganz Bayern an einem regnerischen Samstag am Hof ankam, freuten sich Stefanie Rieblinger und ihre Eltern Peter und Rita Rieblinger, die Kolleginnen herzlich willkommen zu heißen. Der Dreh im oberbayerischen Tandern war für die diesjährige Serie der letzte Aufnahmetag und sollte nicht ohne Überraschungen bleiben.
In den Wochen davor war Stefanie Rieblinger schon bei allen Frauen auf die Höfe eingeladen, um einen Einblick in die Betriebe der anderen zu bekommen.



Rieblinger im Goldenen Buch
Die Teilnahme an der Landfrauenküche des BR sah Hilgertshausen-Tanderns Bürgermeister Markus Hertlein (rechts) als große Ehre an. Er forderte Stefanie Rieblinger auf, sich ins Goldene Buch der Gemeinde Hilgertshausen-Tandern einzutragen.
Franz Hofner

Für die Landfrauen gab es heuer zwei ganz neue Herausforderungen. Zum ersten Mal war eine der teilnehmenden Landfrauen eine Vegetarierin. Das hieß für alle Gastgeberinnen, dass sie ihr Menü so planen mussten, dass es auch eine fleischlose Variante gab. Für die Landfrauen, die in der Regel Tiere halten und das Fleisch, das von ihrem Hof kommt, auch für ihr Menü verwenden, war das keine ganz einfache Aufgabe.
An zwei großen Tischen lud die Tanderner Gastgeberin bei Käsespezialitäten, natürlich von der Alm, und Wurst- und Fleischspezialitäten vom Murnau-Werdenfelser Rind zu einem ersten Genuss ein. Man darf gespannt sein, was Stefanie Rieblinger sonst noch auf den Menütisch zauberte.

Von Franz Hofner
 


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Veröffentlicht am 24.08.2019 12:00 Uhr



 
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