Augsburg    

Für die neue Afa werden Aussteller "gecastet"

Augsburg - "Die Zeiten ändern sich. Heute schneller denn je." Mit dieser Erkenntnis wirbt die Afag Messen und Ausstellungen GmbH als Projektleiterin für die "neue" Afa. Nachdem zuletzt die Besucherzahlen zu wünschen übrig ließen, will man die Afa - ausgeschrieben heißt das "Augsburger Frühjahrs-Ausstellung" - einem gründlichen Relaunch unterziehen. Wichtigste Änderung: Sie wird in den Winter verlegt.

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"Wer sich nicht anpasst, verliert. Das gilt auch für die Afa", ist man bei der Afag überzeugt. Deswegen möchte man im kommenden Jahr die Messe anders präsentieren: "Kürzer, regionaler, emotionaler", teilt Pressesprecher Winfried Forster mit. Heuer kamen knapp 75 000 Besucher - 13 000 weniger als 2017.
Die Afa war jahrzehntelang ein Event für die ganze Familie. Allerdings war es damals eben noch eine Sensation, wenn man ein futuristisches Küchengerät live mixen sah und gleich ein kleines Becherlein Dessert-Creme probieren durfte. Darin wurden Eier samt Schale verwendet. Der Mixer pürierte so fein, das merkte man gar nicht. Heute undenkbar. Schon wegen der Salmonellengefahr. Außerdem braucht man mittlerweile nur noch die TV-Fernbedienung zu drücken, und schon bekommt man im Shoppingkanal ausführlich erklärt, was man unbedingt kaufen sollte.


Von Monika Grunert Glas


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Veröffentlicht am 13.08.2018 23:00 Uhr




 

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