Pöttmes    

Todesfahrer muss ins Gefängnis

Pöttmes/Augsburg (tama) Der Rechtsstreit um den tödlichen Unfall nahe Gundesldorf, bei dem ein 31-jähriger Mann Anfang 2016 ums Leben gekommen war, ist beendet.

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Der Unfallverursacher - ein heute 64-Jähriger - war an jenem Januarmorgen gegen 9 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Staatsstraße 2035 zwischen Pöttmes und Gundelsdorf unterwegs. Bei einem waghalsigen Überholmanöver kam er rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte dann gegen das entgegenkommende Fahrzeug des 31-Jährigen, der noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlag. Der Verursacher wurde dabei schwer verletzt.
Im April 2017 verhängte das Schöffengericht Aichach gegen den Mann aus dem nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg eine Haftstrafe in Höhe von zwei Jahren und zwei Monaten. Dieses Urteil akzeptierte der Angeklagte nicht und ging in Berufung. Die nächste Instanz - das Augsburger Landgericht - verurteilte ihn im Juli dieses Jahres zu einen Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe. Auch diese Entscheidung der 16. Strafkammer unter Vorsitz von Richter Christian Grimmeisen akzeptierte der 64-Jährige nicht und ging in die nächste Instanz.
Das Oberlandesgericht München hat nun die Revision verworfen. Damit erlangt das Urteil des Augsburger Landgerichts Rechtskraft und der Unfallfahrer muss ins Gefängnis.


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Veröffentlicht am 13.12.2018 23:00 Uhr




 

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