Hollenbach    

Schulverband stimmt zu

Hollenbach (mik) Der Mittelschulverbund „Wittelsbacher Land Nord“ zwischen den Schulverbänden Aindling und Hollenbach sowie Pöttmes ist ab Schuljahr 2011/2012 beschlossene Sache.

Hollenbach (mik) Der Mittelschulverbund „Wittelsbacher Land Nord“ zwischen den Schulverbänden Aindling und Hollenbach sowie Pöttmes ist ab Schuljahr 2011/2012 beschlossene Sache. Denn auch der Hollenbacher Schulverband segnete jetzt den Kooperationsvertrag einstimmig ab.

Durch die Gründung des Schulverbundes, waren sich Bürgermeister Karl Metzger und Hans Schweizer aus Inchenhofen sowie Alois Lechner, Hans Sedlmeir und Bürgermeister Hans Riß aus Hollenbach einig, werde die Voraussetzung geschaffen, dass die Hauptschulen in Aindling, Hollenbach und Pöttmes als Mittelschulen geführt werden können. Der Vertrag erstreckt sich über drei Jahre und verlängert sich dann jeweils um ein Jahr, sofern er nicht gekündigt wird.

Neben dem Kooperationsvertrag stimmte das Gremium auch der Festlegung eines einheitlichen Sprengels für das Verbundgebiet der drei neuen Mittelschulen zu, sowie dem Antrag auf Verleihung der Bezeichnung Mittelschule Hollenbach. An der Hauptschule Aindling soll der Mittlere-Reife-Zug angeboten werden, aber auch in Pöttmes und Hollenbach, solange das den M-Zug im Verbund nicht gefährdet. Alle Schüler besuchen – soweit gleiche Bildungsangebote eingerichtet sind oder keine zwingenden persönlichen Gründe vorliegen – die Schule, in deren Nähe sie leben. Alois Lechner bekräftigte als Schulamtsdirektor und Mitglied des Hollenbacher Schulverbandes nochmals die bereits während der Inchenhofener Gemeinderatssitzung geäußerten Bestrebungen um Optimierung der Pendelstrecken.

Lechner erntete für seine Vorleistungen in Sachen Aufklärung von seinen Verbandskollegen Lob. Aber auch die Verantwortlichen bei den Verbundpartnern trugen zur raschen Entscheidungsfindung bei. „Da gab es kein Gehabe, wir wurden, obwohl wir die geringere Schülerzahl aufweisen, gleichrangig behandelt“, stellte Metzger zufrieden fest. Die Genehmigung des Schulverbundes zum 1. August 2011 durch die regierung von Schwaben dürfte reine Formsache sein.

Keinerlei Einwände gab es auch bei der Feststellung der Jahresrechnung 2009, beim Beschluss der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 2011. Für Ein- und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes sind im kommenden Haushaltsjahr 420 200 Euro vorgesehen, der Vermögenshaushalt schließt mit 20 000 Euro ab.



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Veröffentlicht am 01.12.2010 15:43 Uhr




 

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