Aindling    

Auf soliden Beinen

Aindling - Auf soliden Beinen steht die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Aindling. Diese Nachricht überbrachte Andreas Grägel von der Finanzverwaltung am Donnerstagabend bei der VG-Versammlung im Aindlinger Rathaus.


Das Haushaltsvolumen 2019 beträgt 1 560 150 Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus dem Verwaltungshaushalt (1 449 150 Euro) und dem Vermögenshaushalt (111 000 Euro). Da keine größeren Investitionen in der VG anstehen, wird eine Zuführung vom Vermögens- in den Verwaltungshaushalt vorgenommen. Das sind 61 000 Euro, die zur Deckung der Ausgaben dienen.
Größte Einnahmequelle der VG im Verwaltungshaushalt ist die Betriebskostenumlage (74 Prozent), die mit 1 074 950 Euro zu Buche schlägt. Gemäß der Einwohnerzahlen wird die Umlage von den Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft zu folgenen Teilen getragen: Markt Aindling 634 740 Euro bei 4418 Einwohnern (entspricht 59,05 Prozent), Gemeinde Petersdorf 242 086 Euro bei 1685 Einwohnern (22,52 Prozent) und Gemeinde Todtenweis 198 122 Euro bei 1379 Einwohnern (18,43 Prozent). Den größten Posten bei den Ausgaben machen die Personalkosten aus, die sich auf 1 126 150 Euro belaufen.
Die Personalkosten der VG lagen 2013 bei 766 900 Euro und sind inzwischen auf 1 126 150 Euro im Jahr 2019 angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr werden die VG-Mitarbeiter 84 300 Euro mehr kosten. Das entspricht einer Steigerung von acht Prozent und ist laut Andreas Grägel vor allem auf anstehende Höhergruppierungen zurückzuführen.
Der Vermögenshaushalt beinhaltet in erster Linie die notwendigen Investitionsausgaben. Die Verwaltungsgemeinschaft Aindling besitzt zum 1. Januar 2019 Rücklagen in Höhe von 211 000 Euro, wovon 111 000 Euro entnommen werden sollen.
Eine Ansparung würde laut Finanzchef Grägel nur Sinn machen, wenn in den kommenden Jahren größere Investitionen zu erwarten wären, was jedoch in absehbarer Zeit nicht der Fall sei. So schlug die Verwaltung vor, die Rücklage zur Finanzierung kleinerer Investitionen im Vermögenshaushalt zu verwenden. Auf die Erhebung einer Investitionskostenumalge wird deshalb im Jahr 2019 verzichtet, was die Gemeindehaushalte von Aindling, Petersdorf und Todtenweis entlastet. Die Verwaltungsgemeinschaft hat keine Schulden und eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen.

Von Tanja Marsal


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Veröffentlicht am 07.12.2018 23:00 Uhr




 

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