Affing    

Zwei Ausschüsse für Affing

Affing - Seit Oktober debattiert der Affinger Gemeinderat über die Bildung eines Verkehrsausschusses. Nun ist er fix: Ab März soll er eingeführt werden, ebenso ein Bauausschuss, der auch schon des öfteren angemahnt wurde. Das beschloss der Affinger Gemeinderat am Dienstagabend und verabschiedete eine geänderte Geschäftsordnung, die im März in Kraft tritt.


Die Verwaltung hatte in der Sitzungsvorlage einen gemeinsamen Verkehrs- und Bauausschuss vorgeschlagen und diese Lösung auch ausdrücklich begrüßt. Um den Mehraufwand, den zusätzliche Sitzungen bei der Vor- und Nachbereitung bedeuten, zu kompensieren, enthielt die Beschlussvorlage auch die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für den Sitzungsdienst. Dass für einen Ausschuss eine neue Stelle nötig sei, wollte nicht jedem einleuchten. Darüber wurde am Dienstag nicht entschieden; damit will sich der Gemeinderat in der Sitzung am heutigen Abend befassen, wenn es um die Vorberatung des Haushalts geht.
Zurück zu den Ausschüssen: Helmut Merwald, der das Thema Verkehrsausschuss im Oktober ins Rollen gebracht hatte, hielt einen gemeinsamen Bau- und Verkehrsausschuss für nicht zielführend, die Bausachen ließen keine Zeit, sich ausführlich den Verkehrsthemen zu widmen. So sah es am Ende auch die Mehrheit des Gemeinderats: Also wird es künftig zwei Ausschüsse geben. Sie sollen mit jeweils fünf Mitgliedern plus Bürgermeister als Vorsitzendem besetzt werden. Welche Gruppierung - im Affinger Rat gibt es sieben - im Ausschuss sitzt, wird nach dem Hare-Niemeier-Verfahren anhand des Kommunalwahlergebnisses ausgerechnet. Dann können die Gruppierungen Personalvorschläge machen. Für jedes Ausschussmitglied wird auch ein Stellvertreter bestimmt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Ausschussgemeinschaften zu bilden und Vertreter zu entsenden.
Während sich Stefan Matzka Sorgen machte, ob man überhaupt genügend Freiwillige finden würde, die auch in den Ausschüssen mitarbeiten wollen, fand etwa Matthias Brandmeir die Idee reizvoll, die Konstellation von 21 auf sechs Mitglieder zu verkleinern. "Damit wird hoffentlich auch die Qualität besser." Ähnlich sah es Markus Jahnel: Man könne sich so mehr Zeit für bestimmte Themen nehmen und müssen nicht in zwei Stunden durch die gesamte Gemeinde sausen. Er appellierte aber auch an die Disziplin derer, die keinem Ausschuss angehören: Sie sollen getroffene Entscheidungen nicht gleich wieder in Frage stellen.
Von Verena Heißerer Lesen Sie den ganzen Artikel in unserer Printausgabe oder im E-Paper.


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Veröffentlicht am 23.01.2019 23:00 Uhr




 

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