Pöttmes    

Oldtimer und Auto-Greise

Pöttmes - Ein durchschlagender Erfolg für die Veranstalter und die motorisierte Vergangenheit war das gestrige 19. Oldtimertreffen in Pöttmes. Veteranen aus allen Epochen, darunter auch "Greise" mit 100 Jahren und mehr auf der Felge, gaben sich am Moosrand ein Stelldichein und sorgten bei allen Fans für strahlende Augen und bewundernde Blicke.

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Sein Ruf wird beständig lauter und seine Anziehungskraft von Jahr zu Jahr größer: Gemeint ist das Oldtimertreffen der Oldtimerfreunde Pöttmes. Dem kann sich kein echter Freund historischer Fahrzeuge entziehen. Ob Besitzer eines der betagten Fahrzeuge, Bastler, Schraubermaxe oder auch nur Fan, der sehen und staunen will - in Pöttmes kommen alle auf ihre Kosten und das dazu noch geballt auf engstem Raum.
Wie eng der Raum werden kann, mussten Platzanweiser und Aussteller ab etwa 10 Uhr zur Kenntnis nehmen. Während der Zustrom vor dem Unteren Tor nicht enden wollte, wurden die Stellplätze rund um den Marktplatz knapp. Dicht gedrängt präsentierten sich die Veteranen der Mobilität. Wie gehabt, waren die ältesten von ihnen im Hof des Gumppenberg'schen Schlosses zu sehen. Mit dem Springbrunnen in der Mitte könnte das Ambiente für die betagten Herrschaften nicht schöner sein. Nicht alle der alten Fahrzeuge haben so klangvolle Namen wie Chevrolet, Ford, Alfa Romeo, BMW oder Mercedes. Einige Produzenten sind längst nicht mehr bekannt, die Produkte dafür heute umso exklusiver. Darunter fällt auch der CG, 1908 von der Schweizer Firma Zedel gebaut, nun im Besitz von Rainer Wreler aus Nordendorf.
Eine eigene Sparte bildete das frühe Wirtschaftswunder mit den Kleinwagen, die nach dem Krieg auch bei den "kleinen Leuten" für Mobilität sorgten. Die BMW Isetta, das Goggomobil und auch der Fiat 500 sind neben den Kabinenrollern von Heinkel und Messerschmitt hier die wichtigsten Vertreter.

Von Wilhelm Wagner
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Veröffentlicht am 25.12.2016 22:00 Uhr




 

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