Affing – Seine neue Mannschaft werde stärker sein als die alte, hat Stefan Tutschka im Sommer 2011 kundgetan. Das war eine gewagte Prognose des Affinger Trainers, denn die Rot-Schwarzen hatten nach dem Abstieg aus der Landesliga Süd eine komplette Elf verloren, darunter eine ganze Reihe von Stammspielern, und dafür hauptsächlich Jungspunde geholt, die sich ihre Sporen bei den Erwachsenen erst verdienen mussten. Aber Tutschka sollte Recht behalten. Sein neues Team spielte im Spätsommer auf wie kaum jemals zuvor ein schwäbischer Bezirksoberligist, weshalb es mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweiten Mindelheim überwintert. Affing hat die neue zweigeteilte Bayernliga vor Augen, die alle Meister der sieben bayerischen Bezirkoberligen über zwei K.-o.-Runden mit insgesamt 21 Landesligisten erreichen können. Durch die BFV-Ligenreform sei es eine „einmalige Chance, eine Klasse zu überspringen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen“, betont Tutschka, der gestern Abend mit seinem Aufgebot in die Vorbereitung eingestiegen ist.