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Pöttmeser Ärztehaus: Noch im Oktober ist Hebauf

Pöttmes - Mehrfach stand es vor dem Aus, jetzt feiert das Ärztehaus Pöttmes am 24. Oktober Richtfest. Das kommunale Projekt soll die medizinische Versorgung in der Marktgemeinde langfristig sichern. Bis Ende 2018, so der Plan, wird das Gebäude in der Bürgermeister-Rohrmüller-Straße komplett fertiggestellt sein - im Januar 2019 sollen dann die Mieter, alle ortsansässigen Mediziner, einziehen können.

"Bis zum Hebauf ist der Dachstuhl fertig", erklärte Bürgermeister Franz Schindele bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstagabend. Das weitere Vorgehen erläuterte Peter Fesenmeir: "Bis Mitte Dezember sollen das Dach gedeckt und die Fenster eingebaut sein", so der Bauamtsmitarbeiter. Damit wolle man das Gebäude soweit winterfest bekommen, dass man mit dem Innenausbau beginnen könne. Über die Wintermonate wird das Ärztehaus mit einer Bauheizung warm gehalten werden. Ab Januar geht es mit den Arbeiten im Inneren los. Trotz mehrerer Probleme, so Peter Fesenmeir, werde das Bauprojekt termingerecht fertig.
Zufrieden zeigte sich der Mitarbeiter des Bauamts auch mit der Kostenentwicklung. Man liege noch immer bei rund 5,1 Millionen brutto Gesamtkosten. Insgesamt seien davon bisher 1,4 Millionen Euro angefallen.
Ein Bauprojekt, das lange Zeit in der Luft hing, scheint jetzt wieder in der Spur. Zur Erinnerung: Vor über zwei Jahren wurde Zweite Bürgermeisterin Sissi Veit-Wiedemann vom Rat beauftragt, das Projekt voranzubringen beziehungsweise Gespräche mit den ortsansässigen Ärzten zu führen. Passiert ist ein Jahr lang nichts. Im September 2016 nahm Dritter Bürgermeister Thomas Huber schließlich das Heft in die Hand - mit Erfolg. Ein halbes Jahr später erfolgte der Spatenstich. Doch auch dann gab es noch Schwierigkeiten wegen des belasteten Baugrunds.
Falls nun nichts mehr dazwischenkommt, bekommt Pöttmes Ende 2018 sein erstes Ärztehaus, für das alle Mediziner bereits zugesagt haben, langfristig bleiben zu wollen. Am 28. November, informierte Franz Schindele, wird sich der Marktentwicklungsausschuss noch einmal mit dem Thema befassen.

Von Thomas Winter


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Veröffentlicht am 11.10.2017 23:00 Uhr




 

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