Pöttmes    

So viel Information wie möglich

Pöttmes – Langweilig war sie nicht, die erste Amtszeit des Pöttmeser Bürgermeisters Franz Schindele. Viel Arbeit, viel Ärger, aber auch viel Bestätigung steckten zum Beispiel in der Überplanung der teils ohne Genehmigung bebauten Schrebergartenanlage Moosbeete und Krautgärten oder der umstrittenen Ausweisung von Windenergie-Gebieten. Am 16. März wird Schindele der einzige Kandidat für den Bürgermeister-Posten sein.

<p>So viel Information  wie möglich </p>

„Ich empfinde es als enormes Lob, dass mich alle Gruppierungen unterstützen und die CSU mich auch als ihren Bürgermeister bezeichnet hat“, sagt Schindele, der dem Bürgerblock angehört. Denn genau das ist die Mission, in der der 57-Jährige seine ganze erste Amtszeit lang unterwegs war: Vertrauen bilden bei den Mitarbeitern der Verwaltung, Vertrauen bilden bei allen Fraktionen des Gemeinderates und Vertrauen bilden bei den Bürgern. „So viel Information wie möglich“, ist dafür der Schlüssel. Das sei zwar immens zeitaufwendig, lohne sich am Ende aber immer. Umgekehrt darf das auch nicht beliebig werden, Anbiederung lehnt Schindele ab. Dort wo es nötig ist, müsse man eine klare Linie vertreten. „Ich habe auch in den schwierigen Fragen nicht auf meine Wiederwahl geschielt.“ Schließlich hat sich Schindele in seinem früheren Beruf – er war bei der Stadt Augsburg als Garten- und Landschaftstechniker angestellt – ebenfalls wohlgefühlt. Aber Bürgermeister sein ist noch ein bisschen besser: „Das ist ein Job, in dem man wirklich gestalten kann. Und das macht einfach Spaß.“

Für das Gestalten von Pöttmes’ Zukunft hat er auch schon einige Ideen. Dabei hat er besonders die weichen Standortfaktoren im Blick. Sein Wunsch ist der Erhalt, vielleicht sogar der Ausbau der medizinischen Versorgung. Nachdem im vergangenen Jahr der Bau eines Ärztehauses mit einem privaten Investor geplatzt ist, sucht er nach neuen Lösungen. Gedacht wird an alle Generationen: Kindergartenplätze sind genügend vorhanden, die Caritas plant eine Aufstockung ihrer Bettenzahl im Seniorenheim St. Hildegard.

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Veröffentlicht am 15.10.2014 00:04 Uhr




 

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