Fußball    

Aindling-Spiel vom Schnee verweht

Gersthofen (LJ) Nach einer unerquicklichen Übungswoche im Schnee hoffte Aindlings Trainer Helmut Leihe auf reichen Erkenntnisgewinn im Testspiel des Fußball-Bayernligisten am Sonntag beim TSV Gersthofen. Aber davon konnte beim gerechten 1:1 nur bedingt die Rede sein.

<p>Vom Schnee verweht </p>

Gersthofen (LJ) Nach einer unerquicklichen Übungswoche im Schnee hoffte Aindlings Trainer Helmut Leihe auf reichen Erkenntnisgewinn im Testspiel des Fußball-Bayernligisten am Sonntag beim TSV Gersthofen. Aber davon konnte beim gerechten 1:1 nur bedingt die Rede sein. Einmal mehr spielte der Wettergott nicht mit. Ein mit Beginn des zweiten Abschnitts immer stärker werdendes Schneetreiben verwandelte den Kunstrasenplatz im Nu in eine rutschige weiße Landschaft, von regulären Bedingungen war nicht mehr die Rede.

Die erste Halbzeit auf noch grüner Plastikwiese sei „okay“ gewesen, bilanzierte Leihe. Aber schon da stachen ihm zu viele Ballverluste im Mittelfeld und zu wenig Aggressivität im Zweikampfverhalten ins Auge. Immerhin führte Aindling zum Seitenwechsel durch ein Kontertor von Florian Hönisch, der nach Esat Yaz’ Zuspiel aus halbrechter Position halbhoch ins linke Eck traf. Yaz belebte das Aindlinger Sturmspiel, hatte gegen seinen Ex-Klub mit einem Flachschuss knapp neben den Pfosten Pech (29.).

Nach Wiederanpfiff lief bei Aindling – Leihe wechselte insgesamt sechs Mal, der Kollege Walch sieben Mal – im Angriff nichts mehr zusammen; es fehlte an Entschlossenheit, mithin auch an Standvermögen. Gersthofen eroberte die Hoheit über die Schneepiste. Der Ausgleich lag einige Male in der Luft; Scheifel rettete gegen Neumeyer, Torhüter Geisler gegen Gezgin. Da der Torabschluss gestern nicht die Stärke der bei minus drei Grad kurzärmeligen Gelb-Schwarzen war, half Völker nach. Der Aindlinger Kapitän bugsierte bei seinem Comebach nach langer Verletzungspause einen Breca-Schuss beim Rettungsversuch ins eigene Netz. Knauer hätte das Malheur umgehend korrigieren können, aber er scheiterte an Krieglmeier (86.).

TSV Aindling: Geisler; Eweka (46. Völker), Hübl (70. Bartoschek), Scheifel, Degendorfer, Zerle (63. Neher), Qemajl Beqiri (46. Qendrim Beqiri), Hönisch (46. Akdemirci) Fischer, Yaz (46. Knauer), Doll.

Schiedsrichter: Heinisch (Augsburg).

Tore: 0:1 (33.) Hönisch, 1:1 (85.) Völker (Eigentor).


Veröffentlicht am 31.01.2010 19:45 Uhr


 

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