Aindling mit 1860 lange auf Augenhöhe
München (Wa) Testspiele gegen die zweite Mannschaft von 1860 München haben für den TSV Aindling in der Wintervorbereitung Tradition. Ebenso, dass der Bayernligist mit einer Niederlage von der Grünwalder Straße wieder Richtung Heimat fährt.
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München (Wa) Testspiele gegen die zweite Mannschaft von 1860 München haben für den TSV Aindling in der Wintervorbereitung Tradition. Ebenso, dass der Bayernligist mit einer Niederlage von der Grünwalder Straße wieder Richtung Heimat fährt. Am Samstag verloren die Aindlinger ihren ersten Freiluftauftritt 2010 beim Regionalligisten mit 0:4 (0:0). Trotz der vier Gegentreffer enttäuschten die Rot-Weißen unter den Augen von 1860-Cheftrainer Ewald Lienen keineswegs. Eine Stunde präsentierten sich die Gäste auf dem Kunstrasenplatz sehr gut. „Es hat mir gut gefallen, wie diszipliniert wir 60 Minuten gespielt haben“, analysierte der neue TSV-Trainer Helmut Leihe. Vor allem die von ihm getestete Defensivtaktik mit zwei Sechsern, mit Qemajl und Qendrim Beqiri, hat sich fürs erste Spiel ganz gut angelassen, im Mittelfeld wurden die Räume eng gemacht. Und bei der einen oder anderen Kontergelegenheit deutete sich auch das Potenzial von Neuzugang Esat Yaz an. „Er hat stark gespielt“, so Spielbetriebs-Vorsitzender Josef Kigle über den jungen Türken.
Auch wenn die „kleinen Löwen“ schon ein paar Einheiten mehr auf dem Buckel und personell ganz andere Voraussetzungen haben – in der Halbzeit tauschte 1860-Trainer Dieter Märkle ein komplettes Team –, so war Leihe mit der letzten halben Stunde nicht ganz zufrieden. „Uns sind viele taktische Fehler unterlaufen, die nicht passieren dürfen, auch wenn die Beine schwer und müde werden“, sagte Leihe.
Lange begegneten sich „Löwen“ und Aindlinger auf Augenhöhe. Nach dem 1:0 durch einen abgefälschten Schuss von Nikola Trkulja nahm die Partie schließlich den von Leihe erwarteten Verlauf. Marco Vorbeck (früher Rostock, Dresden, FCA), der sich bei 1860 II fit hält, köpfte in der 70. Minute das 2:0 für die Münchner. Kushtrim Lushtaku (76.) und Nico Hammann (85.) mit einem verwandelten Handelfmeter stellten den 4:0-Endstand her.
TSV Aindling: Geisler – Eweka (78. Neher), Scheifel, Zerle, Degendorfer – Qemajl Beqiri, Qendrim Beqiri – Hönisch (78. Rutkowski), Fischer (74. Wiedemann), Yaz (76. Kanuer) – Doll.
Zuschauer: 120.
Veröffentlicht am 24.01.2010 19:09 Uhr
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