Kühbach    

Zuleitung zur Kläranlage wird teuer

Kühbach - Von Kühbach bis zur Kläranlage in Paar sind es rund drei Kilometer. Diese drei Kilometer müssen überwunden werden, ehe die neue Verbandskläranlage 2020 in Betrieb geht. Vorgesehen sind dazu eine Druckleitung plus ein Pumpwerk, das bei der Kühbacher Grund- und Mittelschule errichtet werden soll. Der Gemeinderat der Marktgemeinde beschloss bei der jüngsten Sitzung, ein Bodengutachten für die Kanalbaumaßnahme in Auftrag zu geben, Kostenpunkt: etwa 24.000 Euro.

Laut Bürgermeister Hans Lotterschmid wird die Zuleitung zur künftigen Kläranlage im ersten Abschnitt vom Hauptort bis zur Schule verlaufen. Anschließend geht es - grob - weiter am Kühbächlein entlang über die Weiherholzstraße in Paar sowie die Kreisstraße bis zur Verbandskläranlage.
Bevor die Druckleitung verlegt werden kann, muss aber erst eine Untersuchung Aufschluss geben über die Beschaffenheit des Bodens. Beauftragt wurde damit die Crystal Geotechnik GmbH. Die Kosten belaufen sich brutto auf rund 24 000 Euro. Die gesamte Maßnahme kommt freilich sehr viel teurer. Doch laut Bürgermeister Hans Lotterschmid kann der Markt dabei auf eine staatliche Förderung hoffen.
Andreas Arzberger schlug vor, statt der Druckleitung im Bereich Paar den bestehenden Kanal zu benutzen. Die Idee verwarf Lotterschmid mit der Begründung, die gesamten Kühbacher Abwässer würden die Kapazität des Paarer Kanals übersteigen. "Da können wir nichts mehr beaufschlagen", so der Bürgermeister.

Von Thomas Winter


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Veröffentlicht am 28.11.2018 23:00 Uhr




 

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