Kühbach    

Kühbacher Kläranlage: Werner Böhm klagt jetzt auch gegen den Freistaat

Kühbach (roe) Werner Böhm, bekanntermaßen entschiedener Gegner der neuen Kläranlage, die Kühbach gemeinsam mit der Gemeinde Inchenhofen bauen möchte, hat nun auch den Freistaat Bayern verklagt. Böhm geht jetzt gegen die Baugenehmigung durch das staatliche Landratsamt vor. Eine detaillierte Begründung der Klage muss er nach Auskunft von Bürgermeister Johann Lotterschmid noch nachreichen.


Kühbachs Gemeindechef zeigte sich gelassen. Am Montag informierte er als Vorsitzender die Mitglieder des Abwasserzweckverbandes Paartal über die Klage, bereits am Dienstag sei der Beschluss des Verwaltungsgerichtes eingegangen, wonach die Klage Böhms keine aufschiebende Wirkung habe. Den entsprechenden Antrag habe das Gericht abgelehnt. Anders gesagt: Die Partnergemeinden können mit dem Bau beginnen, einen Termin für die Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht gibt es noch nicht. Das gilt auch für die zweite Klage Böhms, die sich gegen die Gemeinde Kühbach richtet. Die hatte von Gegnern der neuen Kläranlage initiierte Bürgerbegehren als unzulässig, irreführend und rechtswidrig eingestuft und in der Konsequenz auch abgelehnt (wir berichteten mehrfach).
Ehe es zu einem Treffen der Kontrahenten vor dem Verwaltungsgericht kommt, dürfte der Neubau schon weit gediehen sein. Inzwischen wurden praktisch sämtliche Gewerke für das Sechs-Millionen-Euro-Projekt vergeben, vermutlich im November soll bereits mit den Erdarbeiten begonnen werden. Fertigstellung der neuen Kläranlage soll 2020 sein. Mit den Erdarbeiten für den Neubau wird bereits im November begonnen


Ausführliche Nachrichten aus dem Wittelsbacher Land, aus Bayern und der Welt im E-Paper der Aichacher Zeitung. Hier bestellen.

Veröffentlicht am 04.10.2018 23:00 Uhr




 

Drucken   Speichern   Senden    Leserbrief