Inchenhofen    

Drei Mal um St. Leonhard

Inchenhofen - Am Sonntag herrscht in Inchenhofen beim Leonhardirtt wieder Ausnahmezustand: 200 Pferde, acht Kutschen, 50 Darsteller und 19 Motivwagen bilden zusammen mit vielen Trachtengruppen und Musikkapellen den Festumzug.

leonhardiritt

Das Land Bayern wird vertreten von Schwabens Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner. Der Inchenhofener Leonhardiritt ist eines der bedeutendsten Ereignisse im Gemeindeleben und der größte seiner Art in ganz Bayern.
Das Pontifikalamt wird am Sonntag von Bischof Gregor Maria Hanke OSB aus Eichstätt und mehrere Geistlichen zelebriert. Beginn ist um 9.30 Uhr in der Wallfahrtskirche St. Leonhard, die Messe wird auch heuer vom Kirchenchor mit Orchester umrahmt.
Bereits am Samstagabend, 3. November, wird das Leonhardifest mit einem Jugendgottesdienst mit Pater Steffen Brühl SAC aus Friedberg um 18 Uhr eröffnet. Zusammen mit der Musikgruppe "Amici & Friends" werden Jugendliche und junge Erwachsene den Gottesdienst gestalten. Im Anschluss findet die Lichterprozession zum Friedhof statt. Das Fest endet am Sonntag mit einer Festandacht und Kirchenführung in der Wallfahrtskirche.
Der Leonhardiritt beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr. Eine ganz besondere Rolle spielen dabei die Inchenhofener selbst, die in lebenden Bildern das Leben und Wirken des heiligen Leonhard auf den beeindruckenden Motivwagen darstellen. Die Darsteller verharren fast zwei Stunden lang in ihren Posen.

Beginn des Leonhardiritts am Sonntag ist um 13.30 Uhr. Kostenlose Parkmöglichkeiten werden den Besuchern rund um den Markt Inchenhofen angeboten. Einige Kutscher sind bereits seit Jahrzehnten dabei

Von Sandra Schweizer


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Veröffentlicht am 31.10.2018 23:00 Uhr




 

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