Inchenhofen    

Sonne verwöhnt Wanderer

Inchenhofen (tl) Von der Sonne verwöhnt wurden am Samstag und Sonntag die Teilnehmer der 53. Internationalen Wandertage in Inchenhofen. Seit 49 Jahren gibt es die Wandertage schon, stets finden sie Anfang Juli statt. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Karl Metzger, der in seinen Grußworten betonte, dass sich diese Wandertage in der Marktgemeinde zu einer gesellschaftlichen Größe entwickelt haben und zur Tradition geworden sind.

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Die befreundeten Wandervereine aus nah und fern ließen die Inchenhofener auch diesmal nicht im Stich. Die teilnehmerstärksten Gruppen kamen aus Ruppertszell, Unterbrunnenreuth bei Ingolstadt, Ilmmünster, Mühlhausen, Pfaffenhofen an der Ilm, Aindling, Sinning und Aresing. Es marschierten auch etliche Einzelpersonen mit.
All die Mühen, die mit dem Auf- und Abbau sowie der Bewirtung verbunden waren, haben sich gelohnt. Allein im Bauhof bot die Küche alles, was des Wanderers Gaumen begehrt: Steaksemmeln, Grillwürste, Wurstsalat und belegte Semmeln, Kaffee und Kuchen. Rund 30 freiwilligen Helfer aus den Reihen des Wander- und Verschönerungsvereins waren seit Samstag in aller Früh im Einsatz. Die beiden Vorsitzenden Helmut Fröhlich und Horst Worsch konnten sich auch diesmal wieder auf sie verlassen.
Die Verantwortlichen hatten mit einem unvorhergesehenen Problem zu kämpfen: Teilnehmer hatten an den Bäumen Eichenprozessionsspinner entdeckt. Diese können bei Menschen zu Ausschlag und Atemproblemen führen. So wurde die Strecke kurzerhand umgeleitet.
Das Rote Kreuz aus Pöttmes musste am Samstagvormittag den Hund eines Marschierers versorgen, dem es zu heiß geworden war.
Wer auf Schusters Rappen unterwegs war, konnte die blühende Natur voll genießen. Nach einer kleinen Ortsschleife führte die Strecke an Getreide- und Maisfeldern vorbei Richtung Sainbach, wo sich die sechs und zwölf Kilometer langen Strecken teilten.
Bevor es wieder zurück in die Marktgemeinde ging, wurde erst einmal Halt beim Waglerhof in Ainertshofen gemacht. Hier waren heiße Würstl und kühle Getränke gefragt und zudem gab es den Kontrollstempel.
Auch ein Andenken konnten die Wanderer erstehen: Gegen eine geringe Gebühr wurde am Anmeldestand das Leahada Kaffeehaferl angeboten.
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Veröffentlicht am 02.07.2018 23:00 Uhr




 

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