Inchenhofen    

Spatenstich für Leahads Feuerwehrhaus

Inchenhofen (tw) Das Wetter hätte gestern beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Inchenhofen nicht besser sein können. Blauer Himmel, sommerliche Temperaturen. Eingetrübt wurde der symbolischen Akt nur durch einen Umstand: die Hauptakteure, sprich die Leahader Feuerwehrler, fehlten.

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Laut Bürgermeister Karl Metzger waren alle Floriansjünger an diesem Freitagvormittag beruflich verhindert. Sei's drum. Dafür mussten die Marktgemeinderäte kräftig mitanpacken. Für ein gemeinsames Foto nahm sich jeder der Räte, etwa die Hälfte des Gremiums war gekommen, einen nigelnagelneuen Spaten zur Hand.
Groß abgenutzt wurde das Werkzeug aber nicht, denn kurz darauf gab es schon einen gemeinsamen Umtrunk mit Prosecco. Der Baggerfahrer der Firma Josef Mayr aus Langenmosen indes verzichtete lieber auf den Alkohol. Er übernahm im Anschluss die eigentliche Arbeit und hat die nächsten Tage noch einiges zu tun. 5700 Kubikmeter Erdreich gilt es zu bewegen. Bürgermeister Karl Metzger zufolge sei man "rein theoretisch" zwar schon eine Woche in Verzug mit den Arbeiten. "Das ist aber nur ein kleines Zeitfenster im Vergleich zum Gesamtablauf", beschwichtigte der Gemeindechef.
Groß ins Gewicht fällt eine Woche wohl wirklich nicht. Denn das Projekt "Leahader Feuerwehrhaus" zieht sich tatsächlich schon etwas hin. Lange wurde über einen Neubau gerungen (wir berichteten mehrfach). Anschließend diskutierten die Räte hitzig über einen geeigneten Platz für die neue Wehr. Den Beschluss für das Bauprojekt fasste der Gemeinderat dann am 10. September 2015. Laut Bürgermeister Karl Metzger sah der damalige zeitliche Fahrplan wie folgt aus: Baubeginn hätte 2016 sein sollen, 2017 war die Fertigstellung des Feuerwehrhauses geplant. Daraus ist bekanntlich nichts geworden.
Bürgermeister Karl Metzger ist nun wichtig, dass alle Baumaßnahmen nahtlos ineinander gehen. In der ersten Jahreshälfte kommenden Jahres soll der Zweckbau dann stehen. Die Kosten für das Projekt bezifferte der Gemeindechef auf 2,5 Millionen Euro. Ein Großteil des Aushubs, so Metzger, wird für den Lärmschutzwall am neuen Baugebiet "Östlich der Mozartstraße" genutzt.


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Veröffentlicht am 20.04.2018 23:00 Uhr




 

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