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Zwei Menschen stürzen in den Tod

Mittenwald/Dachau - Zwei junge Menschen aus dem Landkreis Dachau sind am Samstag beim Klettern im Karwendel ums Leben gekommen. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestätigte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die 19-Jährige und ihr 20 Jahre alter Begleiter aus dem Nordwesten des Landkreises stammten, der an das Wittelsbacher Land angrenzt.


Die genauen Wohngemeinden der Verunglückten gibt die Polizei offiziell nicht bekannt. Der Unglücksort war die Nordflanke der 2430 Meter hohen Tiefkarspitze, eigentlich ein österreichischer Gipfel. Abgestürzt sind die Kletterer im Gemeindegebiet Mittenwald im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Wie es dazu kam, ist laut Polizei völlig unklar. Der Klettersteig hat keinen offiziellen Namen, liegt dem Vernehmen nach aber oberhalb des Predigtstuhls und der dortigen Hochlandhütte. Die junge Frau und ihr Begleiter waren dort am Nachmittag abgestürzt. Der Hüttenwirt hatte die Polizei verständigt und dabei von lauten Schreien und einem Felsbruch an dem Berg zwischen Wörner und Karwendelspitze berichtet.
Der Polizeisprecher teilte unserer Redaktion mit, dass trotz der schnellen Verfügbarkeit zweier Hubschrauber, die wegen des G7-Gipfels in Elmau gerade vor Ort sind, keiner der Kletterer überlebte. Einsatzkräfte hatten am Fuße einer Felswand den leblosen Mann entdeckt, der nicht mehr reanimiert werden konnte. 50 Meter weiter fanden sie seine tote Begleiterin. Die Leichen seien durch den Helikopter geborgen und ins Tal geflogen worden, heißt es. bb



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Veröffentlicht am 26.06.2022 18:05 Uhr