Weitere Gemeinden    

Impfintervalle bleiben bestehen

Dachau - Eine mögliche Verkürzung der Zweitimpfintervalle, insbesondere mit dem Impfstoff Astrazeneca bereits vier Wochen nach der Erstimpfung, ist im Moment in aller Munde. Nach vielerlei Rückfragen der Bürger hat sich Dachaus Landrat Stefan Löwl am Wochenende mit seinen Experten beraten. Das Ergebnis: Bei allem Verständnis für die Wünsche von Personen mit Erstimpfung, möglichst schnell den vollständigen Impfschutz und auch die damit verbundenen Lockerungen erhalten zu können, bleibe der geplante Zweitimpfintervall vorerst bestehen.


Aus pandemischer Sicht sei das vorrangige Ziel, allen impffähigen und impfwilligen Personen im Landkreis zunächst den besonders wichtigen Erstimpfschutz zu geben. "Es wäre eine unsolidarische und auch unsachgemäße Diskussion, erstgeimpfte Personen zur Erreichung des Vollschutzes vorzuziehen, solange andere Personen noch auf ihre Erstimpfung warten müssen," so Landrat Stefan Löwl. Dazu komme die deutlich geringere Wirksamkeit einer frühzeitigen Zweitimpfung beim Impfstoff des Herstellers Astrazeneca.
Es bleibt also bei zwölf Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung bei Astrazeneca sowie sechs Wochen bei Biontech und Moderna.
Sobald ein (Erst-)Impfangebot allen impfwilligen Personen im Landkreis gemacht wurde, können diese Fristen laut Löwl verkürzt werden. Unter Berücksichtigung des aktuellen Impffortschritts könnte dies Mitte/Ende Juni der Fall sein.


Ausführliche Nachrichten aus dem Wittelsbacher Land, aus Bayern und der Welt im E-Paper der Aichacher Zeitung. Hier bestellen.


Veröffentlicht am 10.05.2021 16:35 Uhr