Todtenweis    

Kein neuer Vorstand gefunden

Todtenweis - Der Frauenbund Todtenweis hat noch immer keinen Vorstand gefunden. Mangels Kandidatinnen war die Versammlung schon von März auf Juli verlegt worden. Doch auch jetzt war nur Anneliese Reich bereit, im neuen Vorstand mitzuarbeiten. Am 22. August wird es deshalb eine weitere Versammlung geben. Gibt es dann immer noch keine Kandidatinnen, wird über die Auflösung abgestimmt. Dabei hatte Diözesanvorsitzende Monika Knauer die Arbeit des seit 28 Jahren bestehenden Frauenbunds gelobt: "Ich bin stolz auf euch!" Und Bezirksleiterin Petra Jarde fragte die Anwesenden: "Wollt Ihr wirklich die vergangenen 28 Jahre wegschmeißen und den Frauenbund mit 95 Mitgliedern auflösen? Ihr macht so viele schöne Aktionen, das ist es doch wert weiterzumachen." Pfarrer Babu wies darauf hin, dass Frauen in der Kirche immer wichtiger würden. "Heute lebt die Kirche von Frauen", so ein Zitat von Generalvikar Harald Heinrich. Die Kirche sei in der heutigen Zeit weniger attraktiv, gerade darum dürfe man nicht aufgeben. Im Frauenbund werde noch Gemeinschaft gepflegt, hier sei man noch gemeinsam unterwegs und nicht alleine. "Vereine sind Gemeinschaft", so der Geistliche. Auch Bürgermeister Konrad Carl schloss sich an. "Es ist schwierig, einen Verein, der sozialen Zwecken gewidmet ist, aufrecht zu erhalten." Doch die Dorfgemeinschaft würde unter einer Auflösung des Frauenbunds leiden. Doch es half alles nichts. Johanna Gürtner, Sprecherin des Frauenbunds, ging im Rückblick auf die verschiedenen Veranstaltungen, wie Winterwanderung, Rosenmontagskaffeekränzchen und Weltgebetstag, ein. Marion Müller gab einen Bericht von den Aktionen der Eltern-Kind-Gruppe, die mehrere Schlittenfahrten unternommen hat, den Kinderfaschingsball feierte die Gruppenräume im "Kasmihaus". Den Kassenbericht der Eltern-Kind-Gruppe trug Julia Golling vor.


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Blumen für die scheidende Vorstandschaft (von links): Bürgermeister Konrad Carl, Diözesanvorsitzende Monika Knauer, Frederike Jakob, Rita Wolf, Sprecherin Johanna Gürtner, Anneliese Reich, Karin Carl, Helga Wolf und Bezirksleiterin Petra Jarde. Foto: Sofia Brandmayr

Todtenweis - Der Frauenbund Todtenweis hat noch immer keinen Vorstand gefunden. Mangels Kandidatinnen war die Versammlung schon von März auf Juli verlegt worden. Doch auch jetzt war nur Anneliese Reich bereit, im neuen Vorstand mitzuarbeiten. Am 22. August wird es deshalb eine weitere Versammlung geben. Gibt es dann immer noch keine Kandidatinnen, wird über die Auflösung abgestimmt. Dabei hatte Diözesanvorsitzende Monika Knauer die Arbeit des seit 28 Jahren bestehenden Frauenbunds gelobt: "Ich bin stolz auf euch!" Und Bezirksleiterin Petra Jarde fragte die Anwesenden: "Wollt Ihr wirklich die vergangenen 28 Jahre wegschmeißen und den Frauenbund mit 95 Mitgliedern auflösen? Ihr macht so viele schöne Aktionen, das ist es doch wert weiterzumachen." Pfarrer Babu wies darauf hin, dass Frauen in der Kirche immer wichtiger würden. "Heute lebt die Kirche von Frauen", so ein Zitat von Generalvikar Harald Heinrich. Die Kirche sei in der heutigen Zeit weniger attraktiv, gerade darum dürfe man nicht aufgeben. >
Von Sofia Brandmayr


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Veröffentlicht am 18.09.2019 09:13 Uhr




 

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