Schiltberg    

Ära Schreier ist nach 20 Jahren zu Ende

Schiltberg (AZ) 20 Jahre lang lenkte Josef Schreier als Bürgermeister zusammen mit dem Gemeinderat die Geschicke der Gemeinde Schiltberg. "Eine Ära geht zu Ende" - Schiltbergs Zweiter Bürgermeister Peter Kellerer würdigte im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung der abgelaufenen Legislaturperiode vor allen anwesenden Gemeinderäten die großen Verdienste von Bürgermeister Josef Schreier.

Schreier habe während seiner 20-jährigen Amtszeit stets viel "Leidenschaft und Herzblut" an den Tag gelegt, sagte Kellerer. Während dieser Zeit wurde viel geschaffen, so sind unter anderem viele Neubau- und Sanierungsmaßnahmen über die Bühne gegangen. Der Zweite Bürgermeister zeigte sich beeindruckt, wie der 60-Jährige sein Amt ausübte: Gelassenheit und Menschlichkeit gehörten zu seinen Attributen. Die gesamte Gemeinde formte er zu einer Einheit. Josef Schreier habe, hob Kellerer hervor, "alles hervorragend hinbekommen".
Der Vize lobte in seiner Laudatio auch Schreiers "offenes Ohr für die Vereine" sowie seine Art im Umgang mit den Bürgern. "Die Gemeindebürger sind gerne zu Dir gekommen", versicherte Peter Kellerer. Der neue Bürgermeister Fabian Streit kündigte an, dass - sobald es die Zeit erlaubt - zur Verabschiedung von Bürgermeister Josef Schreier noch eine separate Feier organisiert wird.
Josef Schreier kann auf 30 Jahre erfolgreiche Kommunalpolitik zurückblicken: Von 1984 bis 1990 war er Gemeinderat, von 1996 bis 2000 Dritter Bürgermeister und eben von 2000 bis zum 30. April 2020 Erster Bürgermeister. "Sparen und trotzdem investieren", lautete stets seine Devise. Finanziell steht die Gemeinde trotz der getätigten Investitionen gut da. In seiner Zeit als Rathauschef wurde viel vorangebracht und die Gemeinde zielstrebig weiterentwickelt.

Von Xaver Ostermayr



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Veröffentlicht am 05.05.2020 17:10 Uhr



 
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