Schiltberg    

TSV Schiltberg erhält Unterstützung von der Gemeinde

Schiltberg - Der TSV Schiltberg wird auf Antrag für umfangreiche Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen einen gemeindlichen Zuschuss von 20 000 Euro erhalten. Einstimmig sprach sich der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag für diesen von Bürgermeister Josef Schreier vorgeschlagenen Zuschussbetrag aus. Die Maßnahmen des Vereins verschlingen insgesamt 80 000 Euro.


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Der TSV Schiltberg wird in diesem Jahr etliche Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen an der Sportanlage vornehmen. Die Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 20 000 Euro. Foto: X. Ostermayr


TSV-Vorsitzender Marco Bichlmaier, der während der Sitzung für Fragen zur Verfügung stand, erläuterte in seinem schriftlichen Antrag ausführlich die notwendigen Investitionen. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Erneuerung/Reparatur der Ballfangzäune 24 500 Euro, Erneuerung der Flutlichtanlage 29 500 Euro, Erneuerung der Getränkekühlung 8500 Euro, Bohrung eines Tiefbrunnens 15 000 Euro und Beschaffung eines neuen Rasenmähers 2500 Euro.
"Es ist schon berechtigt, dass wir den TSV großzügig bezuschussen", sagte der Bürgermeister zu seinem vorgeschlagenen Betrag von 20 000 Euro. Dritter Bürgermeister Fabian Streit pflichtete ihm bei: "Ich bin dafür, dass wir 20 000 Euro Zuschuss an den TSV geben." So stimmten dann auch alle Ratsmitglieder ohne zu zögern dafür.
Der Turn- und Sportverein wird zudem einen Zuschussantrag an den Bayerischen Landessportverband (BLSV) stellen.
Thema der Sitzung war auch die Verbesserung der Niederschlagwasserbeseitigung in Ruppertszell und die damit verbunden Grundstücksverhandlungen (Pfarrpfründe) mit der Bischöflichen Finanzkammer Augsburg. Im Bereich der Abzweigung nach Birglbach soll in der Rutmarstraße nach Norden durch das im Kircheneigentum befindliche Grundstück eine Regenwasserableitung in Form eines Grabens errichtet werden.
Allerdings wird man vorab am Dienstag, 25. Februar, zusammen mit Architekt Hans Brugger und der Unteren Naturschutzbehörde einen Ortstermin wahrnehmen. Es gilt: Zuerst die fachliche Abstimmung und dann die Planung.
Mehrere Familien aus dem Ortsteil Gundertshausen haben bei der Gemeinde angefragt, ob auf einem gemeindlichen Grundstück die Platzierung einiger naturnaher Spielgeräte möglich sei (wir berichteten). Das Grundstück befindet sich in der Nähe der Weilach und östlich eines Regenrückhaltebeckens. Landschaftsarchitekt Hans Brugger wurde vom Gemeinderat beauftragt, mit der Unteren Naturschutzbehörde abzuklären, ob die Errichtung eines Kinderspielplatzes an diesem Standort möglich ist. Am 25. Februar findet dazu ein Ortstermin statt.

Von Xaver Ostermayr



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Veröffentlicht am 14.02.2020 15:26 Uhr



 
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