Schiltberg    

Schiltberger Feuerwehr hat Ziel erreicht: Haus und Auto

Schiltberg - Nach der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses am 1. Mai war der Sonntag erneut ein geschichtsträchtiger Tag für die Schiltberger Feuerwehr und die politische Gemeinde: Das neue und 400 000 Euro teure Feuerwehrfahrzeug erhielt den kirchlichen Segen.


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Sie freuten sich über das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (von links): Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, Landratsstellvertreter Manfred Losinger, Bürgermeister Josef Schreier, Pater Markus Szymula, Feuerwehrvereinsvorsitzender Felix Fresia, Kommandant Stefan Schmid, Kreisbrandmeister Michael Bergmeier und Kreisbrandrat Christian Happach. Fotos: Xaver Ostermayr


Zahlreiche Feuerwehrleute, die Kreisfeuerwehrführung, der Gemeinderat, Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, Landratsstellvertreter Manfred Losinger und zahlreiche Bürger wohnten dem Festakt bei.
Pater Markus Szymula segnete nach einer Lesung und einem Gebet das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Bürgermeister Josef Schreier eröffnete den Reigen der Festredner. Dabei blickte er auf die vergangenen Jahre zurück und hatte viele Dankesworte parat. "Zum heutigen Anlass richte ich meinen besonderen Dank an die Mitglieder des Arbeitskreises Neues Feuerwehrfahrzeug, welche sich mit den Einzelheiten und Details beschäftigt haben, so dass wir im Gemeinderat im August 2018 den Auftrag erteilen konnten. Der Gemeinderat hat den Feuerwehrkameraden vertraut und sich auf die ausgearbeiteten Vorgaben verlassen, weil wir wussten, dass die Ausschreibung nicht von einer Firma oder einem Verkäufer vorbereitet wurde, sondern von unseren eigenen Fachleuten und Spezialisten innerhalb der eigenen Feuerwehr erarbeitet wurde. Mit dieser Investition wollen und werden wir unsere Pflichtaufgabe ganz erheblich verbessern", sagte der Gemeindechef.
Im Rahmen einer Agenda wurden "dringend erforderliche Ausrüstungsgegenstände" angeschafft. Schreier dankte auch dem Freistaat Bayern für den Zuschuss in Höhe von 83 000 Euro und dem Landkreis Aichach-Friedberg für die Zuwendung von 43 500 Euro für das neue HLF 10.
"Das Geld ist gut investiert", betonte Landratsstellvertreter Manfred Losinger, der die Feuerwehrleute lobte: "Was wäre das Fahrzeug ohne die Leute, die dieses bedienen?"
Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko meinte, "solche Summen müssen von der Gemeinde erst gestemmt werden. Das ist nicht selbstverständlich, was ihr hier macht". Kreisbrandrat Christian Happach hatte trotz der "großen Herausforderung" keine Sorge bezüglich einer sinnvollen Einsetzung der Ausrüstung. Schiltbergs Kommandant Stefan Schmid zeigte sich am Sonntag überwältigt: "Die Bürger stehen hinter unserer Arbeit sowie der Feuerwehr und lassen es uns spüren."
Er blickte zusammen mit dem Feuerwehrvereinsvorsitzenden Felix Fresia auf die vor über zehn Jahren ins Leben gerufene Schiltberger Feuerwehragenda 2018 zurück, die nun erfolgreich umgesetzt wurde. Die Zielsetzung lautete: Anschaffung eines Mannschaftstransporters und eines Löschfahrzeugs und der Bau eines Feuerwehrhauses.
Im Anschluss konnten das neue Fahrzeug sowie das Feuerwehrhaus besichtigt werden. Es wurde auch eindrucksvoll demonstriert, dass die Schiltberger Wehr ihre Aufgaben beherrscht. Im Rahmen einer technischen Hilfeleistung wurde eine Person unter Mithilfe von Schere und Spreizer aus einem Fahrzeug befreit.
Bereits am Vormittag hatten Bürgermeister und Feuerwehr die Wehrleute aus Schiltberg, Allenberg, Rapperzell und Ruppertszell sowie die Patenfeuerwehr aus Ober- und Unterschönbach samt Fahnenabordnungen zu einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück zu sich eingeladen.

Von Xaver Ostermayr

 


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Veröffentlicht am 07.10.2019 23:00 Uhr




 

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