Schiltberg    

Schiltberg packt Maßnahmen gegen Hochwasser an

Schiltberg - In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Schiltberg sukzessive in den Hochwasserschutz investiert. Die Überschwemmungen am 22. Juni dieses Jahres (wir berichteten) waren am Donnerstagabend erneut Thema in der Ratssitzung. Bürgermeister Josef Schreier informierte das Gremium, dass man derzeit eifrig am Maßnahmenplan zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes arbeite. Mehrere Vorschläge für die To-do-Liste liegen bereits vor. In den Maßnahmenplan wird eine Zeitschiene bezüglich der Umsetzung mit aufgenommen. So sollen noch im Jahr 2019 erste Sofortmaßnahmen ergriffen werden.


Das Kommunalparlament beschäftigte sich zudem mit einer Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungsatzung. Die Abwassergebühren werden ab 2020 moderat angehoben. Seit dem Jahr 2015 sind für die an die biologische Kläranlage angeschlossenen Grundstücke je Kubikmeter 2,55 Euro zu zahlen. Es wurde eine Kostenunterdeckung ermittelt. Der Deckungsgrad beläuft sich auf nur 85,45 Prozent. Der Deckungsgrad gibt darüber Auskunft, inwieweit der Gebührenbedarf durch die vereinnahmten Gebühren gedeckt ist. Der VG-Kämmerer errechnete, dass 3,15 Euro je Kubikmeter nötig wären, um einen 100-prozentigen Deckungsgrad zu erreichen. Allerdings sind in dieser Berechnung die kalkulatorische Abschreibung und die kalkulatorische Verzinsung mit enthalten. Bürgermeister Josef Schreier schlug eine Anhebung auf 2,90 bis 2,95 Euro vor. "Ich bin dafür, dass wir 2,90 Euro machen", sagte Dritter Bürgermeister Fabian Streit. Auch Xaver Breitsameter plädierte für diesen Betrag.

Von Xaver Ostermayr


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Veröffentlicht am 02.08.2019 23:00 Uhr




 

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