Rehling    

Hardhofgruppe macht Schulden

Rehling - Der Neubau einer Wasseraufbereitungsanlage am Hardhof schreitet zügig voran. Der Boden ist betoniert. Die Schalungswände für das Gebäude, das in Betonbauweise entstehen soll, sind bereits aufgebaut. Und sobald der Bau rundum fertig ist, werden die großen Anlageteile von oben eingehoben. Über 3800 Bürger in Aindling, Hollenbach und Rehling bekommen mit Fertigstellung der Anlage möglichst uranfreies Wasser (wir berichteten mehrfach).

WZV-Aufbereitungsgebäude

Am Mittwoch traf sich der Zweckverband der Hardhofgruppe. Verschiedene Aufträge wurden vergeben, unter anderem die Umverlegung der Zuleitung, Kosten rund 540 000 Euro, die Elektroarbeiten (rund 57 000 Euro) und Zimmerarbeiten (rund 46 000 Euro). Zweckverbands-Vorsitzender Bernhard Jakob schätzt die Gesamtsumme für das Projekt auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Kosten werden über eine bereits beschlossene Anhebung der Gebühren refinanziert. Laut Jakob werde man über eine weitere Erhöhung der Gebühren nicht herumkommen.
Direkt beeinflusst durch die Maßnahme wird der Haushalt. Der Verwaltungshaushalt beläuft sich auf 841 000 Euro, der Vermögenshaushalt summiert sich auf 1,24 Millionen Euro. Allen Mitgliedern des Zweckverbands war klar, dass dieses Zahlenwerk alternativlos ist, entsprechend gab es keine Diskussionen.

Von Thomas Winter


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Veröffentlicht am 24.05.2019 23:00 Uhr




 

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