Rehling    

Aus eins mach drei

Rehling - Nun ist auch die letzte Hürde zum Bau der beiden Behördenfunkmasten an den neuen Standorten in Rehling genommen. Der Gemeinderat hat der von autorisierten Stelle beim Landeskriminalamt ausführlich vorgestellten Planung zugestimmt.

Standorte der Funkmastenbei Rehling

Damit geht eine sehr lange und oft heiß diskutierte Planungsphase für ursprünglich einen Funkmast zu Ende. Es begann im August 2016 mit den ersten Kontakten der autorisierten Stelle beim Landeskriminalamt mit Rehlings Bürgermeister Alfred Rappel. Das Thema hatte in den folgenden Monaten für viele Schlagzeilen gesorgt. Es gab massiven Widerstand gegen den ursprünglich geplanten Standort des rund 40 Meter hohen Mastens auf der Hangkante des Lechrainhügels "Beim Gockel".
Eine eiligst gegründete Bürgerinitiative wurde aktiv, es wurden Versammlungen einberufen, Unterschriften gegen das Projekt gesammelt und mit Politikern diskutiert. Mit entscheidend, dass für den geplanten Standort schließlich eine Alternative gesucht und auch gefunden wurde, war wohl ein abschließendes Gespräch im Rehlinger Rathaus mit Staatssekretär Gerhard Eck. Für Masten am Gockel stand ja in den damaligen Diskussionen auch noch die Belegung mit Mobilfunkantennen einiger Netzbetreiber zur Diskussion.
Nach längeren Untersuchungen wurde von der zuständigen Behörde die nun angestrebte Zweimastenlösung gefunden, die vom Gemeinderat schon vor Längerem akzeptiert wurde.
Einer der geplanten beiden Masten wird künftig im Lechfeld, der zweite im Wald nördlich von Gamling stehen. Somit heißt es nun aber auch "aus eins mach drei", denn neben diesen beiden Funkmasten für den Digitalfunk kommt im Gemeindegebiet von Rehling (östlich der Ortschaft am Salzerberg) wohl noch ein dritter Funkmast für die Mobilfunkanbieter, nachdem der bisherige Standort in der Raiffeisenstraße aufgelöst wird.
Derzeit sind Allmering und Gamling nicht mit Behördenfunk versorgt. In Rehling hingegen stellen Zellwechsel derzeit noch ein Problem dar. Nach Inbetriebnahme der beiden Standorte ist der Bereich Rehling komplett versorgt.
Im Januar 2019 werden nun die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Anschließend erfolgt wohl im April 2019 die Ausschreibung mit anschließendem Baubeginn im August. Ende 2019 ist dann die Netzintegration und Anbindung an den Behördenfunk möglich.

Von Josef Abt


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Veröffentlicht am 08.04.2019 00:00 Uhr




 

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