Pöttmes    

Planung für Pöttmeser Bestattungswald geht voran

Pöttmes - Die Planungen für den Bestattungswald bei Pöttmes werden konkreter: Der Gemeinderat brachte am Donnerstag mit einstimmigem Beschluss die dafür nötige Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg.


Wie mehrfach berichtet, will Franziskus von Gumppenberg dort zusammen mit der Firma Friedwald in Zukunft Bestattungen anbieten. Die Firma Friedwald betreibt in Deutschland bereits an 76 Standorten solche Bestattungswälder. Theoretisch können pro Hektar 80 bis 100 Bäume zu Bestattungsbäumen werden und bis zu 20 Urnen pro Baum beigesetzt werden.

Seniorenbeauftragter: Offene Türen rannte die CSU mit ihrem Antrag zur Berufung eines Seniorenbeauftragten ein. Dadurch könne man die Belange dieser Gruppe besser berücksichtigen. Nun können die Fraktionen Vorschläge für das Amt machen. Sollte sich daraus nichts ergeben, wird ein Aufruf über den Marktboten gemacht.

Zuschüsse : Geändert wurde die Regelung für die Bezuschussung von kirchlichen Bauprojekten. Bislang wurden fünf Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bei Außenrenovierungen beigesteuert. Allerdings weist die Diözese seit einigen Jahren diese zuwendungsfähigen Kosten bei den Schlussabrechnungen nicht mehr aus. Nach Aussage der Finanzkammer betragen sie aber immer noch den gleichen prozentualen Anteil an den Gesamtkosten wie im Anfangsbescheid. Nun beugte sich der Gemeinderat der neuen Praxis in der Diözese. Das gilt auch für die noch offenen Fälle.

Radweg: Der Geh- und Radweg zwischen Pöttmes und Kühnhausen ist so gut wie fertig und wird Ende nächster Woche für den Verkehr freigegeben. Bürgermeister Mirko Ketz lobte die trotz der archäologischen Grabungen schnellen Arbeiten. Eine offizielle Einweihung soll im Frühjahr nachgeholt werden.
Schwedenstraße: Der Bereich der Schwedenstraße soll in die Städtebauförderung aufgenommen werden. Dadurch können Zuschüsse für die Sanierung beantragt werden. Der Bürgerblock regte an, auch den Kellerweg und das Viertel aufnehmen zu lassen. Die Verwaltung wird prüfen, ob das möglich ist.

Sturzflut: Um geeignete Konzepte gegen die Folgen von Stark-regenereignissen zu entwickeln, plant die Gemeinde Pöttmes ein Sturzflut-Risikomanagement. Derzeit werden mit dem Ingenieurbüro Mayr die Grundlagen dafür ermittelt, das Konzept wird dann mit bis zu 75 Prozent staatlich gefördert.

Feuerwehren: Der Gemeinderat verabschiedete eine Satzung, die Rechte und Pflichten der Feuerwehrangehörigen regelt. Es handelt sich um eine Mustersatzung, die zuvor auch von allen Kommandanten eingesehen werden konnte. Einer der Fortschritte: Kommandanten können künftig auch per Briefwahl bestimmt werden. Während der Pandemie konnten mehrfach Wahlen nicht durchgeführt werden, und die Gemeinde musste deshalb Notkommandanten bestellen.

Von Carina Lautenbacher


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Veröffentlicht am 03.12.2021 16:23 Uhr