Pöttmes    

Entwurf für Gundelsdorfer Ortsumfahrung

Gundelsdorf - Die von vielen Gundelsdorfern lang ersehnte Ortsumfahrung ist einen Schritt weiter: Am Donnerstag stellte das Staatliche Bauamt Augsburg im Gemeinderat seine Entwürfe vor - auf eigenen Wunsch im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung. Größere Besucherzahlen wären allerdings wegen der Abstandsregeln ohnehin kaum unterzubringen gewesen.


Die staatliche Behörde hat sich mit vier möglichen Trassenführungen befasst, die unterschiedlich nahe am Ort liegen. Das Bauamt favorisiert zum jetzigen Zeitpunkt eine der beiden ortsnahen Strecken. Das könnte sich unter Umständen aber noch ändern, denn viele Faktoren sind noch unklar. Zunächst soll im kommenden Sommer ein Baugrundgutachten erstellt werden, im Jahr danach folgt eine Umweltverträglichkeitsstudie. Dann erst werden die Detailplanungen gemacht, die am Ende in ein Planfeststellungsverfahren münden.
Dieses Verfahren alleine dauert selbst im besten Fall etwa ein Jahr, so dass selbst im optimalen Fall noch Jahre bis zum Spatenstich ins Land gehen werden. Aber immerhin: "Das Verfahren ist jetzt auf den Weg gebracht", sagt Bürgermeister Mirko Ketz im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Gemeinderat sei die gewählte Trasse gut angekommen.
Zwar hätten sich Fragen über die Anbindung der Ingstetter Straße und der Straße nach Koppenzell ergeben, doch solche Details werden erst zu einem späteren Zeitpunkt besprochen. Das gleiche gilt für einen möglichen Geh- und Radweg. Außerdem müssen noch Grundstücke erworben werden. Ketz hofft aber, dass das nicht so schwierig sein wird.


Von Carina Lautenbacher



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Veröffentlicht am 20.11.2020 17:38 Uhr