Pöttmes    

Zwerghäuser für Handzell?

Pöttmes - Der Pöttmeser Gemeinderat überlegt derzeit, ob ein schwer zu bebauendes Grundstück an der Waldstraße in Handzell eventuell für Tiny Houses geeignet ist. Wie Geschäftsstellenleiter Stefan Hummel im Gespräch mit der AICHACHER ZEITUNG erklärt, hat die Gemeinde das rund 3000 Quadratmeter große Grundstück vor einiger Zeit erworben. Durch den ungünstigen Zuschnitt und die Nähe zur Staatsstraße können dort nur ein bis zwei Häuser entstehen. Aus den Reihen des Bürgerblocks kam die Anregung, dass dort eventuell ein Bebauungsplan für Tiny Houses entwickelt werden könnte, also besonders kleine Wohneinheiten. In der Verwaltung wird deshalb geprüft, ob und wie das realisierbar ist. Unter anderem soll Kontakt zu Kommunen aufgenommen werden, die damit bereits Erfahrung haben.


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Tiny Houses sind in der Regel nicht größer als 15 bis 45 Quadratmeter und können an andere Standorte transportiert werden. Foto: Cavajunky/Wikicommons


Überrascht war die Gemeinde Pöttmes von der 5G-Aufrüstung der Telekomanlagen. Während andere Gemeinden per Brief informiert worden seien, erfuhr es Pöttmes eher zufällig. Neue Masten wurden aber nicht errichtet, die Aufrüstung erfolgte im Bestand. Eine Diskussion im Gremium führte dazu, dass die Verwaltung den Sachstand zum Thema Mobilfunk in einer späteren Sitzung vortragen wird.
Außerdem genehmigte der Gemeinderat zwei Doppelhaushälften (Flurstraße) und ein Einfamilienhaus (Pfarrer-Settele-Straße) in Pöttmes. Abgelehnt wurde hingegen ein Vorhaben in Handzell am Gärtnerring. Dort werden die Maßgaben des Bebauungsplans hinsichtlich der Grundflächenzahl und der Baugrenzen nicht eingehalten. cal



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Veröffentlicht am 31.07.2020 16:23 Uhr



 
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