Pöttmes    

Pöttmeser Oldtimer müssen 40 sein

Pöttmes - Am Sonntag, 1. September, wird Pöttmes zum Treffpunkt für Oldtimerfans aus fast ganz Süddeutschland. Die Oldtimerfreunde um Vorsitzenden Pascal Loquai laden zum 22. Mal auf den Marktplatz und in den Gumppenberg'schen Brunnenhof mit angegliedertem Teilemarkt. Doch etwas ist anders.


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Den Rahmen für das Treffen bildet auch heuer wieder der Brunnenhof des Gumppenberg'schen Schlosses in Pöttmes. Foto: Wilhelm Wagner


Jährlich erreichen neue Fahrzeugmodelle das stolze Alter von 30 Jahren und dürfen damit an den meisten Oldtimertreffen teilnehmen. In diesem Jahr wären das Autos mit dem Baujahr 1989 oder früher. 1989 wurden der Opel Calibra, der Ford Fiesta Mk3 oder der Peugeot 605 gebaut. Wer allerdings an Oldtimer denkt, hat wohl eher den 300SL von Mercedes-Benz oder die kultigen BMW-Isettas im Kopf, echte Raritäten also.
Die Verantwortlichen erwarten am Sonntag zwischen 9 und 16 Uhr rund 800 Oldtimer. Doch der Platz im Pöttmeser Ortskern ist begrenzt. Um sich auf wahre Raritäten zu fokussieren, sahen sich die Verantworten veranlasst, das Mindestalter auf 40 Jahre anzuheben, also auf das Baujahr 1979, wie es bei Motorrädern üblich ist. Für den Teilemarkt gibt es keine Altersbeschränkung. Was 1998 mit 60 ausgestellten betagten Fahrzeugen begann, ist über die Jahre zu einem bedeutenden Ereignis und einer der größten regelmäßigen Veranstaltungen in der Marktgemeinde geworden. Das Treffen ist etabliert und die Gäste nehmen inzwischen immer weitere Anfahrtswege in Kauf, um am Moosrand dabei zu sein.
Besucher, die ohne Oldtimer anreisen, werden gebeten, die ausgeschilderten Parkplätze außerhalb des Ortskerns zu nutzen. Der Unkostenbeitrag für Besucher beträgt zwei Euro.
Oldtimerfahrer, die ihr Fahrzeug bewundern lassen wollen, bezahlen keinen Eintritt. Sie erhalten bei der Registrierung einen Verzehrgutschein und eine Urkunde. Wie in den Jahren zuvor sorgen die Pöttmeser Oldtimerfeunde für das leibliche Wohl, und die Fachgeschäfte öffnen zum verkaufsoffenen Sonntag zwischen 11 und 16 Uhr ihre Türen.

Von Wilhelm Wagner und Bastian Brummer


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Veröffentlicht am 18.09.2019 09:13 Uhr




 

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