Obergriesbach    

Übriges Geld wieder weg

Obergriesbach (al) "Alles in allem ist Geld übriggeblieben", teilte Kämmerin Christine Treffler den Obergriesbacher Gemeinderäten am Dienstagabend zur Vorlage der Jahresrechnung 2018 mit. Das komme daher, weil nicht alle geplanten Maßnahmen in Angriff genommen wurden. Als Beispiel nannte sie den Bauhof-Neubau. Aber das Geld sei auch schon weg, weil es gleich wieder entnommen wurde, um den laufenden Haushalt 2019 auszugleichen. Insgesamt handelt es sich um 3,9 Millionen Euro, die aus dem Sollüberschuss stemmen. Demgegenüber hatte die Gemeinde zum 31. Dezember 2018 einen Schuldenstand von 3,7 Millionen Euro. Nach Abzug aller Kosten hat die Gemeinde nun eine echte Rücklage in Höhe von 33000 Euro.

Bei der Rechnungsprüfung 2016 "gab es keine gravierenden Mängel", betonte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Hubert Wachinger. Anders sah das für 2017 aus. Eine Stunde lang listete Wachinger Verfehlungen auf. So seien Rechnungen falsch erfasst, falsch eingescannt oder falsch abgelegt worden. Das treffe auch auf die Unterlagen für die Kreisumlage zu. Insbesondere stieß den Rechnungsprüfern der hohe Stromverbrauch an den Friedhöfen sauer auf. 4982 Kilowattstunden wurden in Obergriesbach gezählt und in Zahling über 5000. Bürgermeister Josef Schwegler lastete dies in erster Linie den Bewegungsmeldern an, die mittlerweile abgeschafft worden seien. Auch Steinmetzarbeiten, sowie das elektrische Licht in den Klos, hätten zum hohen Stromverbrauch beigetragen.


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Veröffentlicht am 11.10.2019 23:00 Uhr




 

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