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Spitzenkampf in Rehling

Rehling - Zum Spitzenkampf in der Bezirksoberliga Nordwest der Luftgewehrschützen kommt es am Samstag um 20 Uhr auf der Schießanlage des Tabellenzweiten Alpenrose Rehling, der den Spitzenreiter, die Kleinkaliberschützen Mering, zu Gast hat. Hier könnte der souveräne Tabellenführer aus dem Landkreissüden mit einem Sieg die Meisterschaft vorzeitig klar machen.


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Sehr konzentriert und zugleich nervenstark zeigte sich in den vergangenen Kämpfen Melanie Schapfl. Foto: Josef Abt


Doch so weit ist es noch nicht. Die vier Damen der Alpenrose-Schützen wollen sich nicht so leicht geschlagen geben. Auch wenn man in Rehling vielleicht noch die Vorrundenniederlage in den Köpfen hat. Die Leistung mit damals 1531 Ringen war enorm.
Nach den Worten von Rehlings Sportleiter Martin Schapfl ist seine Mannschaft klarer Außenseiter. Mering sei, so Schapfl, einfach zu stark und wurde nicht umsonst schon zu Rundenbeginn als Meisterschaftsfavorit gehandelt. Mit 18:3 Punkten liegen die Gäste vor Rehling (13:8). Von bisher 28 Einzelduellen hat Mering nur fünf abgegeben. Alleine schon der bisherige Ringdurchschnitt pro Kampf (1537 gegenüber 1522,86 für Rehling) spricht klar für Mering.
Auf Rangliste eins hat es diesmal, anders wie im Vorrundenkampf mit Pia Schapfl, nun Carolin Limmer mit einer der stärksten Schützin in dieser Liga, mit Cäcilia Stadtherr zu tun. Im zweiten reinen Damenduell trifft Pia Schapfl auf Michaela Hirschberger, die sich ebenfalls durch sehr konstante Leistungen auf diese Setzliste vorgearbeitet hat.
Melanie Schapfl hat auf Nummer drei Florian Hirschberger an ihrer Seite, der mit 382 Ringen im Durchschnitt knapp vor der Rehlingerin (379) liegt. Die Jüngste der Alpenrose-Mädels hat sich aber zuletzt sehr nervenstark gezeigt und mit konstanten Leistungssteigerungen auf sich aufmerksam gemacht. Die vierte Paarung heißt Luisa Schopf gegen Stefan Zieglmeir. Sollte die junge Rehlingerin ihr Vorrundenergebnis mit 382 Ringen abermals schaffen, hätte sie eine gute Chance auf einen Einzelsieg.
Am anderen Ende des Klassements kämpfen zwei Mannschaften aus dem Schützengau Aichach um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga: Gemütlichkeit Todtenweis (8:13) und Jagdlust Gallenbach (6:15). Beide treffen am Samstag im direkten Duell aufeinander. Dazu schießen beide noch gegen Schlusslicht Prittlbach 3 (5:16). Der Hinkampf endete mit einem Remis, dank der um einen Zähler besseren Gesamtringe (1533:1532) ging der Zusatzpunkt an die Gallenbacher.
Der Gallenbacher Hermann Brandmair hat erst unlängst darauf verwiesen, dass jetzt, in der entscheidenden Phase, "jeder Einzelpunkt" zähle. Diese Kategorie könnte am Ende vielleicht den Ausschlag über Klassenerhalt oder Abstieg geben.
An Position eins duellieren sich Tobias Baumeister (Schnitt 385,43) und Daniel Greppmeir (381, 57). Ein Rang nach oben gerückt ist bei Jagdlust Andrea Fritz (379,67), die es mit Todtenweis' Nummer zwei, Tobias Kein (383,57) zu tun bekommt. Auf drei treffen wie schon im November Andreas Sauer (380,86) und Stefan Jung (379,14) aufeinander. Das letzte Pärchen bilden Alexander Hörmann (376,43) und Brandmair (375). at/Wa


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Veröffentlicht am 06.02.2020 17:19 Uhr



 
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