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Luftgewehr BOL NW: Rehlings Luisa Schopf beschenkt sich gegen Gallenbach selbst

Rehling - Mit einer großartigen Leistung haben die Rehlinger Alpenrose-Schützen im fünften und damit letzten Vorrundenwettkampf der Luftgewehr-BOL Nordwest bei Jagdlust Gallenbach einen 3:0-Sieg entführt. Und das mit einem hervorragenden Ergebnis von 1530:1519 Ringen. Damit überwintert Alpenrose mit 9:6 Punkten auf einem gesicherten Mittelfeldplatz. Die Rückrunde startet für Rehling bereits einen Tag früher, am Freitag, 10. Januar, in Prittlbach.


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Mit ihrem Sieg gegen den Gallenbacher Hermann Brandmair machte Luisa Schopf (links) von Alpenrose Rehling den 3:1- Erfolg ihrer Mannschaft klar. Foto: Josef Abt


Dass in dieser Liga eigentlich fast jeder jeden schlagen kann, das bewiesen die Ergebnisse des letzten Vorrunden-Wettkampftages. Entsprechend dicht drängen sich die Mannschaften in der Tabelle. Somit war dieser Sieg in Gallenbach für die Lechrainer Gold wert und Sportleiter Martin Schapfl freute sich mit seinem Team, denn nach dem mageren Ringergebnis im vorangegangenen Wettkampf haben sich die vier Mädels gesteigert.
Auf Ranglistenplatz eins hatte es Carolin Limmer mit Daniel Greppmeir zu tun und es war ein packendes Duell bis zum letzten Schuss. Noch bis Ende der dritten Serie führte der Gallenbacher mit einem Ring. Nachdem Limmer ihre Abschlussserie mit 96 Ringen abgeschlossen hatte, lag die Entscheidung beim letzten Schuss von Greppmeir. Für einen Sieg der Gastgeber hätte er auch 96 Ringe bringen müssen, ein Stechen hätte es bei 95 gegeben. Doch es waren letztlich enttäuschende 94 Ringe und damit hatte Limmer hauchdünn mit 385:384 die Nase vorne.
Etwas entspannter lief der nächste Wettkampf zwischen der Rehlingerin Pia Schapfl und Stefan Jung. Schapfl legte gleich richtig gut los mit 99er-, 97er- und 97er-Serien. Damit hatte sie nach drei Läufen bereits sechs Ringe Vorsprung. Nachdem Schapfl noch einmal 95 Ringe nachgelegt hatte, war Stefan Jung mit seinen 96 Ringen chancenlos und der Punkt ging mit 388:383 Ringen ebenfalls an Rehling.
Auf Rangliste drei standen sich Andrea Fritz (Gallenbach) und Melanie Schapfl gegenüber. Nachdem die Gallenbacherin nach zwei Serien schon mit fünf Ringen in Front gelegen hatte, holte Schapfl mit ihrer dritten Serie bis auf zwei Ringe auf, doch Durchgang vier beendeten beide mit jeweils 96 Ringen: 383:381 für die Gallenbacherin.
Luisa Schopf, diesmal auf Position vier, musste somit wenige Tage nach ihrem 17. Geburtstag zum entscheidenden Duell gegen Hermann Brandmair antreten. Sie machte sich mit einem 376:369-Ringe-Sieg selbst das schönste Geschenk. Denn dies bedeutete den 3:1-Erfolg in den Einzeln, der mit 3:0 in der Tabelle gewertet wird. Den Grundstein legte sie bereits in der ersten Serie, ihr Gegenüber blieb nämlich mit 89 Ringen hinter den Erwartungen zurück. Das konnte er gegen die konstant schießende Rehlingerin nicht mehr aufholen und die Gäste freuten sich riesig über ihren, zumindest in dieser Höhe, nicht erwarteten Sieg.
Rehlings Sportleiter Martin Schapfl betonte aber hernach, dass diese Liga so ausgeglichen sei, wie wohl keine andere. In der Rückrunde könne sich deshalb am Klassement noch Gravierendes ändern.

Von Josef Abt



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Veröffentlicht am 09.12.2019 17:58 Uhr



 
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