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FC Affing: Steger zieht weiter

Affing - Fußball-Bezirksligist FC Affing muss den Abstiegskampf der derzeit pausierenden Saison ohne Mathias Steger bestreiten. Steger, der im Sommer 2019 an die Frechholzhausener Straße wechselte, verlässt den FCA nach 22 Ligaspielen schon wieder, um sich dem Landesliga-Achten SV Mering anzuschließen. In der von Corona geprägten Spielzeit erzielte der Flügelstürmer fünf Tore und legte zwölf weitere vor.


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Sucht häufig das Dribbling: Mathias Steger (links), der den FC Affing nun in Richtung Mering verlässt. Foto: Siegfried Kerpf


"Wenn er sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, war Mathias ein ganz wichtiger Spieler", kommentiert Affings Abteilungsleiter Markus Berchtenbreiter. Steger habe nun den Wunsch geäußert, sich andernorts weiterzuentwickeln und sich erneut in der Landesliga zu beweisen. "In unserer Situation brauchen wir Spieler, die mit dem Kopf zu 100 Prozent bei der Sache sind und die den Kampf annehmen", führt Berchtenbreiter weiter aus. Somit habe man "sich schweren Herzens dazu entschlossen, ihn ziehen zu lassen".
Für den 24-jährigen Steger ist Mering bereits die sechste Station im Herrenfußball. 2014/15 sorgte der Rumäne beim TSV Aindling für Furore. In seiner ersten Saison im Erwachsenenbereich - Steger war noch für die A-Jugend spielberechtigt - absolvierte das Eigengewächs 27 Landesliga-Partien, in denen der Außenbahnspieler siebenmal traf. Nach einer zweiten Spielzeit am Schüsselhauser Kreuz verließ er seinen Jugendverein für ein halbjähriges Intermezzo beim TSV Schwaben Augsburg, ehe er für zwei Halbserien nach Aindling zurückkehrte. Nach einer Rückrunde beim FC Stätzling und einer Spielzeit beim Kreisligisten TSV Neusäß wechselte Steger nach Affing, das der Dribbler nun gen Mering verlässt.
Einen Ersatz für den Angreifer sucht Berchtenbreiter derweil nicht. "Ich bin kein Freund von Wintertransfers", begründet er. Zumal der Kader des FC Affing - wenn von Verletzungen verschont - auch ohne Steger gut genug besetzt sei, um den Klassenerhalt zu schaffen. Außerdem habe man dem Spartenchef zufolge mit Sascha Meyer vom TSV Hollenbach bereits einen interessanten Perspektivspieler für die Offensive hinzubekommen. lib


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Veröffentlicht am 30.12.2020 09:48 Uhr