Fußball    

Nach 0:2 in Augsburg: FC Pipinsried entlässt Trainer Andreas Thomas

Augsburg - Wieder eine Niederlage, wieder ein Platzverweis, wieder mal ein Gegentor knapp vor der Pause. Vieles kam den Fans des FC Pipinsried beim 2:0 (1:0)-Erfolg des FC Augsburg 2 am Samstag vertraut vor, alles schon mal gesehen - ein Déjà-vu eben. Mit einer bitteren Pointe. Während ihr Team zuletzt zumindest in einer Halbzeit eine starke Leistung zeigte, präsentierte es sich in der Rosenau von der ersten bis zur letzten Minute als nicht-Regionalliga-tauglich.


Die Klub-Verantwortlichen zogen daraus noch am Sonntag Konsequenzen: Trainer Andreas Thomas muss gehen. Das gab der FCP gestern in einer am späten Abend veröffentlichten Pressemitteilung bekannt. "Wir danken dem Andi Thomas auch für seine akribische und zuverlässige Arbeit. Doch am Ende war der Negativtrend mit lediglich drei von 24 möglichen Punkten der ausschlaggebende Grund, warum uns das Vertrauen für eine Wende fehlte", wird Vizepräsident Martin Schmidl zitiert, der gleichzeitig die Mannschaft in die Pflicht nahm.
Ein Nachfolger steht bereits fest: Schon heute soll Andreas Pummer das Training leiten. "Von meinem Bruder Sebastian, der viele Jahre in Pipinsried gespielt hat, weiß ich, dass dort ehrlicher Fußball gearbeitet wird. Ich freue mich auf diese Aufgabe und auf das Umfeld im Dachauer Hinterland", äußerte sich der neue FCP-Trainer, der zuletzt Türkgücü München interimsweise in der 3. Liga betreute.
Auf den 39-jährigen Pummer kommt viel Arbeit zu. Denn mit der Höhe der Niederlage in Augsburg waren die Kicker von der Ilmquelle noch gut bedient.  Am kommenden Samstag ist zum Pummer-Debüt der 13. Heimstetten in der NAT-Arena zu Gast (14 Uhr).
Von Host Kramer



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Veröffentlicht am 07.11.2021 20:57 Uhr