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Mlakic steht im Mittelpunkt

Aindling - Der TSV Aindling ist am Samstag unter Flutlicht mit einem 2:0 (1:0)-Sieg Heimsieg gegen den VfR Neuburg in die Rückrunde der Bezirksliga Nord gestartet.


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Linksverteidiger Oguzhan Karaduman, der dem Neuburger Real Morina den Ball abzujagen versucht, ist mit dem TSV Aindling mit dem fünften Sieg in Serie in die Rückrunde der Bezirksliga Nord gestartet.


Gästecoach Alexander Egen fasste die neunzig Minuten dann unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen Tim Bruckner sachlich zusammen: "Unter dem Strich war es ein verdienter Erfolg der Platzherren, da wir uns einfach zu wenig zwingende Chancen erspielt haben. Außerdem lernen wir nicht aus unseren Fehlern und haben uns vor dem Wechsel klassisch auskontern lassen." Dem wollte Egens Pendant Christian Adrianowytsch nicht widersprechen. "Wir haben uns schwergetan, weil die Neuburger sehr kompakt gestanden sind. Wir haben aber die Räume auch sehr eng gemacht und dann halt zum richtigen Zeitpunkt die Chance genutzt." Adrianowytsch war jedenfalls mit dem Auftritt seiner Elf sehr zurieden.
Die vorentscheidende Situation war in der 35. Spielminute, als die Neuburger einen ruhenden Ball vor dem Aindlinger Strafraum hatten. Die sehr aufmerksame TSV-Abwehr brachte die Flanke blitzschnell aus der Gefahrenzone. Felix Danner ließ mit einer Körpertäuschung kurz vor der Mittellinie seinen Gegenspieler ins Leere laufen und dann ging es im Eiltempo in Richtung VfR-Strafraum. Antonio Mlakic nahm das Zuspiel von Danner im vollem Lauf mit und schüttelte dabei die Neuburger Maximilian Christl und Real Morina ab. Als sich ihm Torhüter Dominik Jozinovic entgegenstellte, bediente er mit einem coolen Außenristpass den mitgelaufenen David Burghart, der keine Mühe hatte, aus sieben Metern zum 1:0 ins leere Tor zu treffen.
"Das war schon eine ganz starke Aktion", lobte Adrianowytsch seine Schützlinge. Egen dagegen vermisste in dieser Szene konsequente Gegenwehr seiner Defensive. "Da müssen wir einfach cleverer agieren."
Mit frischem Wind kam der Gast aus der Kabine zurück. Optisch war der VfR weiterhin überlegen, ohne sich zwingende Chancen zu erspielen. Da stand die Aindlinger Defensive um Patrick Stoll viel zu aufmerksam, um auch nur den Hauch von Gefahr aufkommen zu lassen.
Dann stand erneut der sehr agile Mlakic im Mittelpunkt. Von der rechten Außenbahn aus narrte er die Neuburger, die viel zu zaghaft attackierten. Sein Linksschuss zum 2:0 wurde dann zu allem Übel für den VfR auch noch unhaltbar für Jozinovic abgefälscht.
Fast wäre Co-Trainer Banjamin Woltmann noch der dritte Treffer gelungen, aber diesmal konnte der Neuburger Keeper halb im Sitzen den Ball noch abwehren. In der Schlussminute vereitelte auf der Gegenseite Robin Scheurer die einzige echte Neuburger Chance durch Attila Demir.
TSV Aindling: Scheurer; Burghart, Menhart, Stoll, Karaduman, - Woltmann, Schöttl - Mlakic, Danner (71. Malinic), Atay (78. Bobinger) - Gärtner (89. Baier).
Tore: 1:0 Burghart (35.) 2:0 Mlakic (81.). - Schiedsrichter: Bruckner (Waltenhofen). - Zuschauer: 122.

Von Reinhold Rummel


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Veröffentlicht am 06.11.2022 20:31 Uhr