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Der Wunschtrainer kommt

Aindling (Wa) Seit gestern Abend hat der TSV Aindling einen neuen Trainer. Roland Bahl übernimmt in der Winterpause das Bayernliga-Schlusslicht und ersetzt das Interimstrainergespann Macco Hoffmann und Harry Kiechl, dessen Engagement bis zum Ende der Herbstserie ...


<p>Der Wunschtrainer kommt </p>

Hat gestern als neuer Trainer beim TSV Aindling zugesagt: Roland Bahl. Archivfoto: Kerpf


Aindling (Wa) Seit gestern Abend hat der TSV Aindling einen neuen Trainer. Roland Bahl übernimmt in der Winterpause das Bayernliga-Schlusslicht und ersetzt das Interimstrainergespann Macco Hoffmann und Harry Kiechl, dessen Engagement bis zum Ende der Herbstserie befristet war. Bahl war bereits vor zwei Monaten, nach der Trennung von Klaus Wünsch, der Wunschkandidat am Schüsselhauser Kreuz. Nur damals war der 50-Jährige noch nicht bereit, den Job bei den Aindlingern zu übernehmen. Doch schon damals verständigten sich beide Seiten darauf, sich kurz vor dem Ende der Herbstrunde noch einmal zusammenzusetzen.

Bahls Sinneswandel in den vergangenen Tagen könnte auch mit dem Aufschwung beim Tabellenletzten zu tun haben. Von den letzten vier Begegnungen hat der TSV drei gewonnen. „Die Mannschaft hat Leben gezeigt und es ist wieder Land in Sicht“, sagt Bahl, der wieder als Trainer arbeiten wollte, am liebsten natürlich bei einem höherklassigen Verein. Ein wichtiges Kriterium bei seiner Zusage war die in seinen Augen vorhandene Perspektive im sportlichen Bereich: „Die musste gegeben sein.“ Auch im kommenden Sommer wird der Verein, wie schon vor Beginn dieser Saison, Juniorenspieler aus der eigenen U 19 rekrutieren. „Diese Linie werden wir in den nächsten Jahren nicht verlassen“, sagt Spielbetriebs-Vorsitzender Josef Kigle.

Ein Hauptkriterium bei der Trainersuche war, dass der neue Mann mit jungen Spielern arbeiten möchte. In Bahl sahen die TSV-Verantwortlichen den richtigen Kandidaten. Das Spielerprofil ist mit dem der U 23 des FC Augsburg, die er in diesem Juni in die Regionalliga geführt hatte, vergleichbar. Auch beim FCA 2 baute er Jahr für Jahr junge Spieler ein, nach der vergangenen Saison und dem Aufstieg musste er dann gehen.

Kigle macht keinen Hehl daraus, dass er froh darüber ist, den Wunschtrainer bekommen zu haben. Die Vereinbarung gilt nun doch vorerst nur bis Saisonende, aber beide Seiten haben schon durchblicken lassen, die Zusammenarbeit auch in der Spielzeit 2013/14 fortzusetzen. In den verbleibenden beiden Partien vor der Winterpause, am Sonntag gegen Deggendorf sowie eine Woche später in Schwabmünchen, wollen Hoffmann und Kiechl ihrem Nachfolger nun noch eine bessere Ausgangsposition mit auf den Weg geben.



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Veröffentlicht am 22.11.2012 21:52 Uhr